Welche Arbeiten noch zu erledigen sind, weiß Christian Angermann vom Landesbetrieb Vermögen und Bau.
Von Iris Frey
Stuttgart - Wilhelma-Fans fiebern der Eröffnung des sanierten Eingangspavillons entgegen. Was noch zu tun ist, das weiß Christian Angermann, der Referatsleiter Wilhelma vom zuständigen Amt Vermögen und Bau. Der Landesbetrieb verwaltet, baut und unterhält die landeseigenen Grundstücke und Gebäude des Landes Baden-Württemberg. Derzeit gibt es noch ein paar Restarbeiten zu erledigen wie Deckenarbeiten, Bodenarbeiten, Fensterarbeiten, neue Eingangstür, Restaurierung des Holzsockels und Farbfassungen, außerdem die Möblierung und Beleuchtung sowie Elektroarbeiten. Deshalb ist der Pavillon noch mit Bauzäunen abgesperrt.
Vor fünf Jahren hat die Sanierung des Pavillons begonnen. Jetzt sind bald die Arbeiten beendet. „Der genaue Termin steht derzeit noch nicht fest. Angestrebt wird ein Zeitraum zu Beginn des zweiten Quartals 2026“, sagt Angermann auf Nachfrage.
Der Pavillon, der einst zum ehemaligen Lustschloss La Wilhelma gehörte, diente lange Jahre als Kassenhäuschen. Jetzt soll er erstmals für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Dann kann jeder die klassizistischen Gemälde im Inneren des achteckigen Häuschens bestaunen. Diese wurden nun ebenfalls restauriert.
Das Gebäude am Haupteingang der Wilhelma soll künftig als Service-Center dienen mit Theke und Arbeitsplätzen für zwei Mitarbeiter. Besucher sollen dort Informationen über die Wilhelma bekommen, auch beispielsweise, wie und wo sie dort Geburtstage oder Hochzeiten feiern können. Es soll dort aber keine Kasse installiert werden.
Der Pavillon fasziniert auch durch seine orientalischen architektonischen Einflüsse. So hat der Kunsthistoriker Maximilian Friedrich Grimm in seinem Buch „Die historische Wilhelma, Faszination Orient im 19. Jahrhundert“, die Vorbilder und Bezüge des turmartigen achteckigen Baus herausgearbeitet.