Getrennte Fernsehabende, neues Zimmer und tägliches Kochen: Wie Gerlinde Kretschmann die neue Zeit mit ihrem Mann Winfried plant – und was das Memory-Spielen damit zu tun hat.
Gerlinde Kretschmann ist seit 1975 mit Winfried Kretschmann verheiratet.
Von red/dpa/lsw
Für den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) wird die Umstellung nach dem Ende seiner langen politischen Karriere eine größere Umstellung als für seine Frau Gerlinde. Sagt zumindest seine Frau Gerlinde. „Auf jeden Fall für ihn“, antwortete sie dem „Südkurier“ auf eine entsprechende Frage. „Gott sei Dank haben wir ein großes Haus.“
Ihr Mann habe bereits ein eigenes Zimmer und erhalte nun ein weiteres. Dort könne er dann auch auf dem Sofa liegen oder abends mal etwas anderes im Fernsehen gucken als sie. Während sie selbst früher immer „Tatort“ geschaut habe, sei ihr Mann kein Freund von Krimis. „Heute schaue ich gerne mal 3sat, Arte oder Phönix, und manchmal schaut mein Mann da auch mit.“
Und ein wenig Memory
Sie habe sich aber auch vorgenommen, künftig öfter mal Memory oder etwas Ähnliches mit ihrem Mann zu spielen. „Da gibt es sehr schöne Sachen“, sagte die 79-Jährige. „Aber man muss ihn dazu immer ein bisschen überreden.“
Und wie wird die Zeit nach der Karriere ihres Mannes (77) für sie selbst? „Es wird auch eine Umstellung für mich“, sagte Gerlinde Kretschmann. „Ich muss dann jeden Tag kochen.“ Der Grünen-Politiker Kretschmann ist seit 1975 mit seiner Frau Gerlinde verheiratet. Gemeinsam haben sie drei erwachsene Kinder.