In vielen Regionen in Baden-Württemberg wird es auch heute, am Donnerstag, dem 25. Juni 2026, wieder gefährlich heiß. Der DWD warnt vor starker und teils extremer Wärmebelastung. Welche Landkreise betroffen sind und wie hoch die Temperaturen steigen.
In Teilen Baden-Württembergs wird es auch heute wieder gefährlich heiß. Der DWD warnt vor teils extremer Wärmebelastung und sehr hoher UV-Belastung. Diese Landkreise sind betroffen.
Von Matthias Kemter
Der Deutsche Wetterdienst warnt in Baden-Württemberg auch heute wieder vor einer starken bis teils extremen Wärmebelastung. Besonders betroffen sind mehrere Regionen im Westen, Südwesten und Norden des Landes. Dort gilt am Donnerstag, 25. Juni 2026, eine amtliche Warnung vor extremer Hitze. In weiteren Kreisen wird die extreme Wärmebelastung am Freitag erwartet. Im Rest des Bundeslandes besteht eine einfache Hitzewarnung.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes liegt Süddeutschland unter einer umfangreichen Hochdruckzone. Sehr heiße Luft aus Nordafrika heizt sich weiter auf und führt Schritt für Schritt zum Höhepunkt der Hitzewelle am Wochenende. Für Baden-Württemberg erwartet der DWD bis auf Weiteres eine starke, zum Teil extreme Wärmebelastung. Tagsüber werden zudem sehr hohe UV-Index-Werte erwartet.
Wo gilt in Baden-Württemberg heute eine Warnung vor extremer Hitze?
Für Donnerstag, 25. Juni, 11 Uhr, bis Freitag, 26. Juni, 19 Uhr, gilt in folgenden Regionen eine amtliche Warnung vor extremer Hitze. Die Warnung bezieht sich jeweils auf Lagen bis 400 Meter Höhe:
In mehreren dicht bebauten Stadtgebieten weist der DWD zusätzlich auf eine erhöhte Belastung durch verringerte nächtliche Abkühlung hin. Das betrifft unter anderem Freiburg im Breisgau, Pforzheim, Karlsruhe, Heilbronn und Heidelberg. In vielen der genannten Regionen ist es bereits der achte Tag der Warnsituation in Folge.
In diesen Landkreisen wird am Freitag extreme Hitze erwartet
Für Freitag, 26. Juni, 11 bis 19 Uhr, warnt der DWD in weiteren Landkreisen vor extremer Hitze. Auch hier gilt die Warnung bis zu einer Höhe von 400 Metern:
In diesen Regionen besteht bereits am Donnerstag eine amtliche Warnung vor Hitze. Die extreme Wärmebelastung wird dort nach den vorliegenden Warnmeldungen am Freitag erwartet.
Im Rest von Baden-Württemberg gilt eine einfache Hitzewarnung
Außerhalb der Regionen mit Extremhitze-Warnung besteht nach den vorliegenden Informationen im restlichen Baden-Württemberg eine einfache Hitzewarnung. Der DWD unterscheidet bei Hitze zwischen starker und extremer Wärmebelastung. Eine starke Wärmebelastung liegt vor, wenn die gefühlte Temperatur über etwa 32 Grad liegt und zusätzlich nur eine geringe nächtliche Abkühlung erwartet wird. Von extremer Wärmebelastung spricht der DWD bei einer gefühlten Temperatur von mehr als 38 Grad.
Bis zu 40 Grad am nördlichen Oberrhein
Für Donnerstag erwartet der DWD in Baden-Württemberg viel Sonne. Im Tagesverlauf können sich über dem Bergland Quellwolken bilden, es bleibt aber trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 32 Grad auf dem Klippeneck und 40 Grad am nördlichen Oberrhein. Der Wind weht schwach aus Nordost und frischt in Böen auf.In der Nacht zum Freitag bleibt es klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen 23 Grad in Nordbaden und 14 Grad im Allgäu.
Am Wochenende drohen neue Hitzerekorde
Am Freitag wird es erneut heiter. Im Bergland können sich ab dem Nachmittag hoch auftürmende Quellwolken bilden, die Schauer- und Gewitterneigung bleibt zunächst aber sehr gering. Im Bergland werden um 34 Grad erwartet, in den Niederungen 36 bis 41 Grad.
Am Samstag rechnet der DWD mit dem Höhepunkt der Hitzewelle. Im Bergland und im Allgäu werden um 35 Grad erwartet, sonst häufig 37 bis 41 Grad. In der Kurpfalz sind lokal 42 Grad möglich. Dabei bleibt es zunächst vielfach sonnig. Am Nachmittag und Abend steigt über dem Bergland jedoch das Potenzial für örtlich starke, vereinzelt auch schwere Gewitter.
Am Sonntag ziehen mittelhohe und hohe Wolkenfelder durch, ab dem Mittag bilden sich vermehrt Quellwolken. Örtlich sind Schauer und Gewitter mit Unwetterpotenzial möglich. Zum Abend hin sollen Häufigkeit und Intensität der Gewitter von Westen her zunehmen.
DWD warnt vor gesundheitlichen Gefahren
Der DWD weist darauf hin, dass Hitzebelastung für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die Behörde empfiehlt, Hitze nach Möglichkeit zu vermeiden, ausreichend Wasser zu trinken und Innenräume kühl zu halten. Besonders alte und pflegebedürftige Menschen können durch die Hitze stark oder extrem belastet werden.