Der Goldpreis hat zum Wochenstart ein neues Allzeithoch erreicht. Doch was treibt den Preis des Edelmetalls in die Höhe?
Der Goldpreis erreicht ein neues Allzeithoch von 4.670 US-Dollar. Erfahren Sie, welche geopolitischen und wirtschaftlichen Faktoren den Anstieg des Edelmetalls antreiben.
Von Matthias Kemter
Zum Beginn der Handelswoche erreichte der Goldpreis ein neues Rekordniveau. Mit einem Anstieg auf 4.678 US-Dollar je Feinunze in der Spitzen setzt das Edelmetall seine beeindruckende Rallye fort. Die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und die damit verbundenen geopolitischen Spannungen haben die Nachfrage nach sicheren Häfen wie Gold deutlich erhöht.
Geopolitische Unsicherheiten treiben die Nachfrage
Ein zentraler Auslöser für den jüngsten Preisanstieg sind die neuen Zolldrohungen von Donald Trump. Der US-Präsident kündigte an, ab Februar Zölle auf Waren aus acht europäischen Ländern zu erheben, die seinen Plan zum Erwerb Grönlands ablehnen. Diese Ankündigung hat die Spannungen zwischen den USA und Europa verschärft und die Märkte verunsichert.
Silber als Verstärker des Trends
Auch Silber hat ein neues Rekordhoch erreicht und notiert bei knapp 94 US-Dollar je Unze. Die starke Entwicklung von Silber, das sowohl als Edelmetall als auch als Industriemetall gefragt ist, hat den Aufwärtstrend bei Gold zusätzlich unterstützt. Analysten warnen jedoch vor möglichen kurzfristigen Korrekturen bei Silber, die auch auf den Goldpreis ausstrahlen könnten.
Fazit
Der Goldpreis profitiert derzeit von einer Kombination aus geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit. Solange diese Faktoren bestehen, dürfte die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen hoch bleiben. Anleger sollten jedoch auch mögliche kurzfristige Schwankungen im Auge behalten.