Nach dem Gondelabsturz in der Schweiz sichern Ermittler wichtige Bauteile und prüfen Videomaterial. Was bisher über den Hergang bekannt ist.
Beim Absturz einer Gondel in einem Skigebiet in der Schweiz ist eine Frau ums Leben gekommen.
Von red/dpa
Der Absturz einer Skilift-Gondel in der Schweiz ist nach ersten Erkenntnissen der schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle (Sust) auf einen Zusammenstoß zurückzuführen. Er soll zwischen einer Klemme, mit der die Unglücksgondel am Seil befestigt war, und Rollen an einem Mast passiert sein, über die das Seil geführt wird, zitiert der Sender SRF die Sust. Weshalb es zu dem Zusammenstoß kam, werde noch untersucht, sagte der Sust-Untersuchungsleiter Phillippe Thürler demnach.
Am Mittwoch hatte sich im Skigebiet Engelberg eine Gondel vom Seil gelöst und war einen Hang hinuntergestürzt. Eine 61 Jahre alte Frau kam dabei ums Leben.
Die Ermittler hätten die Klemme der abgestürzten Kabine sichergestellt, zitiert der Sender den Experten weiter. Zudem würden Daten der Windmessanlagen und Videos ausgewertet. Sofortmaßnahmen seien nach den Erkenntnissen bei der betroffenen Bahn oder ähnlichen Seilbahnen nicht geplant.