Hohe Investitionen in die Infrastruktur

Das Land fördert die Sanierung von 15 Straßen und Brücken im Rems-Murr-Kreis.

Hohe Investitionen in die Infrastruktur

Auch die Fahrbahnerneuerung zwischen Burgstetten und Kirchberg an der Murr gehört zu den Maßnahmen, die gefördert werden. Archivfoto: Alexander Becher

Rems-Murr. Für den Erhalt des Bundes- und Landesstraßennetzes investiert das Land Baden-Württemberg 2026 insgesamt 500 Millionen Euro in laufende sowie neue Erhaltungsmaßnahmen. Davon profitiert auch die Straßeninfrastruktur im Rems-Murr-Kreis mit 15 Bauprojekten. Die CDU-Landtagsabgeordneten Christian Gehring und Staatssekretär Siegfried Lorek begrüßen diese Sanierungsoffensive: „Mit diesen Investitionen stellen wir sicher, dass unsere Straßen und Brücken auch in Zukunft sicher und gut instand gehalten bleiben. Darüber hinaus tragen die Mittel dazu bei, dass Stützwände, Radwege und Böschungen weiterhin in einem ordentlichen Zustand sind. Wir freuen uns daher besonders, dass das Land im Rems-Murr-Kreis in eine leistungsfähige und zukunftssichere Straßeninfrastruktur investiert.“

Nach Angaben der Abgeordneten sollen unter anderem folgende Straßen und Brücken saniert werden:

B14 Brückeninstandsetzung bei Backnang (Unterführung Maubach)

B328 Instandsetzung der Mühlkanalbrücke bei Großaspach.

L1114 Fahrbahndeckenerneuerung der Landesstraße zwischen Burgstall und Kirchberg (Bauabschnitt zwei)

L1114 Fahrbahnerneuerung der Ortsdurchfahrt Burgstall (Marbacher Straße).

Das Land investiert 2026 so viel wie nie in den Erhalt von Straßen und Brücken. Mehr als 310 weitere Projekte können starten. Landesweit werden im Netz aus Bundes- und Landesstraßen 2026 mehr als 180 Erhaltungsmaßnahmen an Bauwerken begonnen. Dazu gehören Instandsetzung, Ertüchtigung sowie Ersatzneubau von Bauwerken. Insbesondere starten in diesem Jahr im Land 14 Brückenersatzneubauten oder Brückenertüchtigungen. Fahrbahndeckensanierungen plant das Land aktuell mit einer Gesamtlänge von rund 450 Kilometern.

Mittel aus dem Sondervermögen fließen

Für Bundesstraßen werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 254 Millionen Euro eingesetzt. In den Erhalt der Landesstraßen fließen nach aktuellem Stand rund 236 Millionen Euro. In beiden Bereichen werden auch Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und des Bundes genutzt.

Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte zur Vorstellung des Sanierungsprogramms 2026: „Wir investieren viel in den Erhalt unserer Infrastruktur. Das ist wichtig, weil viele Bauwerke alt sind, stark belastet wurden und wir ihre Substanz sichern müssen. Wir setzen die Mittel gezielt ein, wo es objektiv zuerst notwendig ist. Auch nach 15 Jahren Sanierungsoffensive bleibt Erhalt vor Aus- und Neubau unsere Handlungsmaxime im Straßenbau. Eine funktionierende Infrastruktur ist für unsere Gesellschaft unabdingbar und stärkt den Wirtschaftsstandort in Baden-Württemberg.“

Saniert werden vor allem schadhafte Brücken, Fahrbahnen, Stütz- und Lärmschutzwände sowie Radwege. Hinzu kommen Hang- und Felssicherungen. „In den kommenden Jahren müssen wir deutlich mehr Bauwerke und Straßen sanieren. Viele kommen aufgrund ihres Alters und weil sie über Jahrzehnte weit über die erwarteten Maße belastet wurden, in die Sanierungsphase. Mehr Verkehr und vor allem viele und schwerere Lastwagen haben ihre Spuren und Risse hinterlassen. Das ist eine gewaltige Aufgabe“, so der Verkehrsminister. pm