Im Süden des Gazastreifens stoßen israelische Soldaten auf einen Tunnel. Bei einem Einsatz werden drei bewaffnete Männer getötet. Die Waffenruhe bleibt brüchig.
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben drei bewaffnete Männer getötet (Archivfoto).
Von red/dpa
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einem Einsatz im Süden des Gazastreifens drei Männer getötet. Soldaten hätten am Montag eine unterirdische Infrastruktur im Gebiet von Rafah durchsucht, teilte das Militär mit. Dabei hätten sie bestätigen können, dass bei ihrem Einsatz die drei bewaffneten Männer getötet worden seien, hieß es.
Die Armee sagte, Soldaten setzten ihre Einsätze in dem vom Krieg gezeichneten Gebiet fort, um dort „unterirdische Terrorinfrastruktur“ zu zerschlagen und jede aus ihrer Sicht unmittelbare Bedrohung zu beseitigen. Das Militär gab nicht an, welcher Organisation die Getöteten angehörten.
Im Gazastreifen herrscht seit inzwischen fünf Monaten eine brüchige Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas. Immer wieder gibt es trotzdem teils tödliche Angriffe im Gazastreifen, beide Seiten werfen sich Verstöße gegen das Abkommen vor.