Kein Ende in Sicht: Schon mehr als 1000 Ebola-Tote im Kongo

dpa Kinshasa.

Die lebensgefährliche Seuche Ebola breitet sich im Kongo weiter aus. Die Zahl der Toten stieg inzwischen auf mindestens 1019, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der Ausbruch hatte im vergangenen August begonnen und ist der folgenschwerste seit der verheerenden Ebola-Epidemie in Westafrika 2014/2015. Dort kamen damals mehr als 11 000 Menschen ums Leben. Die Epidemie in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri - unweit der Grenzen zu Uganda und Ruanda - ist nur schwer einzudämmen, weil in der Region zahlreiche Milizen aktiv sind. Es gab wiederholt Angriffe auf Ebola-Zentren.