Kinder-Smartwatches sollen Eltern beruhigen – doch Ortung und andere Funktionen sollten nur aktiviert werden, wenn sie wirklich gebraucht werden.
Von dpa
Sie gelten als altersgerechte Alternative zum Smartphone: Beim Telefonieren und Nachrichtenschreiben mit Kinder-Smartwatches gehen die Kleinen erste Schritte in der digitalen Welt, während sich ihre Eltern etwa durch Ortungsfunktionen Sicherheit versprechen.
Allerdings verarbeiten die vernetzten Uhren mit Standort- und Kommunikationsdaten des Kindes teils hochsensible Daten und können so selbst zum Sicherheitsrisiko werden, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Vor dem Smartwatch-Kauf gilt: Fragen stellen!
Eltern sollten deshalb nicht erst bei der Einrichtung und der alltäglichen Nutzung einer Kinder-Smartwatch auf die notwendige IT-Sicherheit achten, sondern auch schon vor dem Kauf. Die Behörde rät Erziehungsberechtigten deshalb, sich während des Auswahlprozesses mit folgenden Fragen zu beschäftigen:
IT-Sicherheits-Studie: Drei Smartwatches unter der Lupe
In der Untersuchung „IT-Sicherheit auf dem digitalen Verbrauchermarkt: Fokus Kinder-Smartwatches“ hatte das BSI drei Kinder-Smartwatches aus unterschiedlichen Preissegmenten samt zugehöriger Begleit-Apps untersucht. Im Fokus standen dabei die Absicherung der persönlichen Daten und der Kommunikation sowie technische Schwachstellen in den untersuchten Systemen.
Deutliche Mängel bei allen drei untersuchten Uhren
Der Bericht bemängelt dabei folgende Punkte: