Seit elf Tagen erschüttern neue Demonstrationen den Iran. Nun beschränken die Behörden massiv das Internet. Dies verfolgt einen bestimmten Zweck.
Menschen in Teheran protestieren gegen die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen.
Von red/dpa
Inmitten landesweiter Proteste haben die Behörden im Iran den weltweiten Internetzugang für die Bevölkerung abgeschaltet. Das Land befinde sich in einem „Internet-Blackout“, berichtete die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks.
Dieser folge auf eine Reihe von Zensurmaßnahmen, die „das Recht der Öffentlichkeit auf Kommunikation in einem kritischen Moment behindern“, hieß es in einem Beitrag auf X.
Auch Daten des IT-Unternehmens Cloudflare zeigten am Donnerstag einen Einbruch des Web-Traffics um etwa 90 Prozent. Ein kleiner Teil der Regierung sowie des Militär- und Machtapparats dürfte das Internet weiter frei nutzen können.