Landratsamt warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Das Forstamt und der Kreisbrandmeister Rems-Murr geben Tipps, um Waldbrände zu vermeiden.

Landratsamt warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Wenn fest eingerichtete Feuerstellen genutzt werden, muss das Feuer durchgehend beaufsichtigt werden. Archivfoto: Tobias Sellmaier

Rems-Murr. Mit den sommerlichen Temperaturen steigt auch im Rems-Murr-Kreis wieder die Waldbrandgefahr. Insbesondere während längerer Trocken- und Hitzeperioden können bereits kleine Unachtsamkeiten ausreichen, um einen Wald- oder Vegetationsbrand auszulösen. Besonders gefährdet sind Nadelwälder sowie sonnige und trockene Standorte. Da ein Großteil der Waldbrände durch menschliches Fehlverhalten verursacht wird, bitten das Kreisforstamt und das Amt für Brand- und Katastrophenschutz alle Waldbesucher um besondere Vorsicht und möchten auf einige wichtige Verhaltensregeln hinweisen:

Es ist verboten, in weniger als 100 Metern Entfernung vom Wald außerhalb eingerichteter und gekennzeichneter Feuerstellen ein Feuer zu entzünden.

Bei der Nutzung fest eingerichteter Feuerstellen ist darauf zu achten, dass dabei kein Funkenflug entsteht. Das Feuer muss durchgehend beaufsichtigt werden und die Feuerstelle darf erst verlassen werden, wenn das Feuer vollständig gelöscht ist. Es dürfen keine Glutnester zurückbleiben.

Aufgrund der aktuell hohen Waldbrandgefahr empfiehlt das Landratsamt den Betreibern von Grill- und Feuerstellen (vor allem den Städten und Gemeinden), deren weitere Nutzung kritisch zu prüfen und gegebenenfalls vorübergehend einzuschränken. Die Waldbesucher sind dringend gebeten, sich vor der Nutzung über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren und angeordnete Sperrungen zu beachten.

Bereits ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel kann einen Waldbrand verursachen. Aus diesem Grund gilt im Wald vom 1. März bis zum 31. Oktober ein gesetzliches Rauchverbot.

Auf den Waldparkplätzen und an Zufahrten zu Waldwegen muss jederzeit gewährleistet sein, dass im Brandfall Einsatzfahrzeuge durchfahren können und nicht durch geparkte Autos behindert werden. Fahrzeuge sollten außerdem nicht auf trockenem Gras abgestellt werden, da heiße Fahrzeugteile ebenfalls Brände auslösen können.

Im Fall eines Brands oder bereits bei einer erkennbaren Rauchentwicklung bitte unverzüglich die Feuerwehr über den Notruf 112 rufen. Möglichst genaue Angaben zum Standort und Ausmaß des Brandes erleichtern eine schnelle und gezielte Hilfe. Das Forstamt und der Kreisbrandmeister danken allen Waldbesuchern für ihre Unterstützung. pm