Bei einem Einsatz wird der mexikanische Drogenboss „El Mencho“ verletzt und stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Daraufhin überziehen seine Anhänger Mexiko mit einer Welle der Gewalt.
In Mexiko kamen Dutzende Menschen ums Leben.
Von red/dpa
Bei der Festnahme des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias „El Mencho“ und anschließenden Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Verdächtigen sind mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Darunter seien auch 25 Mitglieder der Nationalgarde sowie ein Justizvollzugsbeamter und ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft, sagte Sicherheitsminister Omar García Harfuch.
Am Sonntag hatten Soldaten versucht, „El Mencho“ im westlichen Bundesstaat Jalisco festzunehmen. Dabei kam es zu heftigen Kämpfen. Der verwundete Anführer des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación (CJNG) wurde schließlich ausgeflogen und erlag auf dem Weg nach Mexiko-Stadt seinen Verletzungen.
Daraufhin steckten mutmaßliche Kämpfer des Verbrechersyndikats in mehreren Bundesstaaten Autos in Brand und blockierten zahlreiche Straßen. Außerdem griffen sie Banken, Tankstellen und Geschäfte an.