Nachzahlung für Silas-Transfer

Der Verbleib des FSV Mainz 05 in der Bundesliga steht fest. Das rechnet sich auch für den VfB Stuttgart finanziell.

Von David Scheu

Stuttgart - Dass der FSV Mainz 05 in der Bundesliga bleiben würde, hatte sich schon länger abgezeichnet. Seit diesem Wochenende herrscht nun endgültig Klarheit: Nach dem 2:1-Sieg beim FC St. Pauli können die Rheinhessen auch rechnerisch nicht mehr absteigen. Das hat für den VfB Stuttgart positive finanzielle Folgen: Durch den Klassenverbleib wird eine Nachzahlung für den Transfer von Flügelstürmer Silas fällig, der Anfang Januar aus Bad Cannstatt nach Mainz gewechselt war.

Zum damaligen Zeitpunkt war nur eine Mini-Ablöse geflossen – allerdings verbunden mit einer vertraglich fixierten Zahlung von rund einer Million Euro für den Fall, dass die Mainzer in der Fußball-Bundesliga bleiben. Zum Zeitpunkt des Wechsels hatte es noch nicht zwingend danach ausgesehen, als die 05er mit acht Punkten den letzten Platz belegten. Durch eine starke zweite Saisonhälfte (Platz sechs in der Rückrunden-Tabelle) muss das Team von Trainer Urs Fischer nun aber nicht einmal mehr zittern im Saisonfinale.

Silas selbst kann derzeit nicht mitwirken: Er fehlt schon seit Wochen wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs und wird in dieser Bundesliga-Saison nicht mehr eingreifen können. Für den VfB absolvierte er zwischen 2019 und 2026 insgesamt 132 Pflichtspiele, in denen ihm 35 Tore und 21 Vorlagen gelangen.