Die Parkplätze direkt am Hallenbad kosten künftig Geld. Foto: Alexander Becher
Backnang. Bisher konnten Besucherinnen und Besucher den Parkplatz direkt am Wonnemar Backnang kostenlos nutzen. Ab Mittwoch, 7. Oktober, wird das Parken dort neu geregelt und kostet künftig Geld. Dann erfasst ein Kamerasystem bei der Einfahrt das Kennzeichen des Fahrzeugs. Eine Schranke kommt jedoch nicht. Für Wonnemar-Gäste gilt ein besonderer Tagestarif: Wer das Wonnemar besucht, bezahlt einen Euro pro Tag.
So funktioniert das Parken für Wonnemar-Gäste
Für kurze Aufenthalte bleiben außerdem 15 Minuten kostenlos. Damit ist beispielsweise das Bringen und Abholen von Besucherinnen und Besuchern weiterhin ohne Parkgebühr möglich. Wer den Parkplatz nutzt, ohne das Wonnemar zu besuchen, bezahlt nach Ablauf der 15-minütigen Kulanzzeit 2,50 Euro je angefangene Stunde. Für Fahrzeuge, die über Nacht auf dem Parkplatz bleiben, gilt ein Nachttarif von 15 Euro.
Die Bezahlung ist folgendermaßen geregelt: Wer das Wonnemar besucht, bezahlt die Parkgebühr an der Kasse. Dort erhalten die Gäste einen QR-Code, der anschließend am Parkautomaten vorgehalten wird. Zuvor wird am Automaten das Kennzeichen des eigenen Fahrzeugs eingegeben. Die Bezahlung an der Kasse ist bar oder per EC-Karte möglich.
Wichtig: Der Parkvorgang muss vor dem Ausfahren ordnungsgemäß abgeschlossen werden. Wer den Parkplatz ohne Bezahlung beziehungsweise ohne Einlesen des QR-Codes verlässt, muss mit einem Strafzettel in Höhe von 40 Euro rechnen. Die Säumnisgebühren stellt die deutschlandweit tätige Firma Apcoa Deutschland GmbH in Rechnung.
Wer den Parkplatz nutzt, ohne das Wonnemar zu besuchen, bezahlt die Parkgebühr direkt am Parkautomaten. Dort ist ausschließlich eine Kartenzahlung möglich.
Die neue Regelung betrifft ausschließlich den Parkplatz des Sport- und Familienbads. Der Parkplatz des Freibads sowie die Parkplätze an der Einfahrt zur Martin-Dietrich-Allee (Wiese) können auch künftig kostenlos genutzt werden. pm
Wonnemar Die Stadt Backnang erhält 434665 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbad“ für die Modernisierung des Familien- und Sportbads Murrbäder. Das berichten die Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Backnang/Schwäbisch Gmünd, Ricarda Lang (Grüne) und Inge Gräßle (CDU). Aus dem Wahlkreis hatten sich außerdem Murrhardt, Schwäbisch Gmünd, Abtsgmünd und Mutlangen um eine Förderung beworben. Neben Backnang wurde aktuell auch Schwäbisch Gmünd mit 250335 Euro berücksichtigt.
Bundesweit In ganz Deutschland gingen rund 960 Projektskizzen mit einem beantragten Fördervolumen von rund 3,2 Milliarden Euro ein. Dem standen Fördermittel von 250 Millionen Euro gegenüber.