Etliche Passagiere mussten sich am Montagabend in Geduld üben.
Von Matthias Kapaun
Nachdem am frühen Montagabend der Flugbetrieb am Stuttgarter Flughafen kurzzeitig komplett eingestellt werden musste, hat die zuständige Bundespolizei nun den Grund für den Einsatz bekannt gegeben: Ein 24 Jahre alter Reisender hatte im Sicherheitsbereich geäußert, er habe eine Bombe in seinem Reisegepäck.
Wie die Bundespolizei berichtet, wollte der 24-Jährige ins ägyptische Hurghada fliegen und befand sich am Nachmittag im Sicherheitsbereich. Dort behauptete der Mann gegenüber einer Mitarbeiterin des Flughafens, dass sich eine Bombe in seinem Reisegepäck befände. Daraufhin wurde der Flugbetrieb gegen 16.30 Uhr komplett eingestellt und der gesamte Sicherheitsbereich geräumt.
24-Jähriger von Flug ausgeschlossen
Die Bundespolizei suchte die betroffenen Bereiche ab und fand keine Hinweise auf eine Bombe beziehungsweise eine Gefährdungslage. Gegen 18.05 Uhr konnten die polizeilichen Maßnahmen beendet, der Sicherheitsbereich wieder freigegeben und der Flugbetrieb schrittweise wieder aufgenommen werden.
Durch den Einsatz kam es zu einer rund eineinhalbstündigen Unterbrechung im Abfertigungsbereich. Aufgrund der Einstellung des Flugbetriebes mussten zehn ankommende Maschinen auf andere Flughäfen umgeleitet werden.
Für den 24-Jährigen war mit dieser Aktion seine Reise vorerst beendet, er wurde von seinem Flug nach Hurghada ausgeschlossen. Die zuständige Landespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt.
Die Flughafenfeuerwehr war ebenfalls im Einsatz.