Die Amtsinhaberin möchte in Aspach Bürgermeisterin bleiben, zwei Neu-Kandidaten möchten ihr den Chefsessel im Rathaus streitig machen. Foto: Alexander Becher
Aspach. Am Sonntag, 27. September, haben die Aspacherinnen und Aspacher die Wahl: Bleibt Sabine Welte-Hauff für weitere acht Jahre als Bürgermeisterin im Amt oder gibt es einen Wechsel an der Rathausspitze? Die 61-jährige Amtsinhaberin, die seit acht Jahren die Gemeinde führt, hat es dabei mit zwei männlichen Herausforderern zu tun. Der 37-jährige Politikwissenschaftler Vatan Ukaj aus Schwäbisch Gmünd bewirbt sich ebenso um das Amt wie Matthias Hedrich aus Kleinaspach. Der 44-Jährige ist Lehrer an der Gewerblichen Schule Backnang sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart.
Zum voraussichtlich einzigen direkten Aufeinandertreffen der drei Kandidierenden kommt es am Dienstag, 15. September, um 19 Uhr bei einem Wahlpodium in der Gemeindehalle Großaspach (Rübengasse 22). Organisiert wird der Abend von der Backnanger Kreiszeitung und dem Bund der Selbstständigen (BdS) Aspach; BKZ-Redaktionsleiter Kornelius Fritz wird die Veranstaltung moderieren. Der Eintritt ist frei; der BdS plant auch eine Bewirtung.
Beim BKZ/BdS-Wahlpodium werden sich die drei Bewerber zunächst kurz vorstellen, anschließend geht es in die inhaltliche Diskussion. Dabei wird es um die Themen gehen, die die Menschen in Aspach zurzeit besonders beschäftigen, etwa die Pläne für einen Windpark auf der Amalienhöhe oder die Frage, ob die Gemeinde weitere Wohn- und Gewerbegebiete braucht. Im Gespräch mit dem BKZ-Redaktionsleiter können die Kandidaten ihre Ziele und Schwerpunkte deutlich machen.
Vor acht Jahren hatten BKZ und BdS noch separate Wahlveranstaltungen organisiert, diesmal machen sie gemeinsame Sache. „Wir wollen mit unserer Veranstaltung dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger in Aspach eine gute Wahlentscheidung treffen können“, sagt Kornelius Fritz. Und der BdS-Vorsitzende Volker Benignus erklärt: „Als Gewerbetreibende haben wir oft mit der Gemeindeverwaltung zu tun. Deshalb ist es uns wichtig, dass unsere Interessen auch im Wahlkampf Gehör finden.“
Neben rein fachlichen Themen soll es an diesem Abend aber auch darum gehen, die Anwärter auf das Bürgermeisteramt ein bisschen besser kennenzulernen. Deshalb hat die BKZ-Redaktion auch wieder ein paar persönliche Fragen vorbereitet, die die Bewerber spontan beantworten müssen.
Auch unsere Leserinnen und Leser haben die Möglichkeit, Fragen einzureichen (siehe Infotext). Eine Auswahl der Leserfragen wird der Moderator beim Wahlpodium den Bürgermeisterkandidaten stellen. kf
Matthias Hedrich hat seine Bewerbung als letzter eingereicht. Foto: privat