Porsche baut den Einsatz von KI deutlich aus: Tausende Copilot-Lizenzen sollen Beschäftigte entlasten, Prozesse beschleunigen und die Effizienz steigern.
Grünes Licht für mehr Künstliche Intelligenz bei Porsche.
Von Klaus Köster
Die Stuttgarter Porsche AG setzt für ihre internen Prozesse verstärkt auf Künstliche Intelligenz (KI) und stattet konzernweit mehrere Tausend Arbeitsplätze mit Microsoft Copilot aus. Nach einem Testlauf mit 1.000 Beschäftigten wird der Lizenzrahmen für das Assistenzprogramm nun auf 13.000 Lizenzen erweitert, bestätigte ein Porsche-Sprecher.
Porsche will Copilot als Werkzeug einsetzen, das die Beschäftigten im Arbeitsalltag unterstützt. Dabei geht es unter anderem darum, Informationen zu strukturieren, Entscheidungen vorzubereiten und den Anteil wiederkehrender Routinetätigkeiten zu reduzieren.
KI kommt bei Porsche in allen Bereichen zum Einsatz
Die KI soll Beschäftigte von Alltagsaufgaben entlasten und so Raum für kreative, wertschöpfende Tätigkeiten schaffen.
Nach Unternehmensangaben kommt KI bereits in allen Geschäftsbereichen zum Einsatz – von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb und zur Gestaltung des Kundenerlebnisses. Zudem sollen interne Prozesse optimiert und Innovationen in der Fahrzeug- und Softwareentwicklung vorangetrieben werden.
Auch Mercedes-Benz setzt auf KI am Arbeitsplatz
Im Februar hatte diese Zeitung berichtet, dass auch Mercedes-Benz Arbeitsplätze umfassend mit KI ausstattet. Beschäftigte mit Büroarbeitsplatz sollen das Programm Copilot nutzen können, um E-Mails zu bearbeiten, Berichte zu entwerfen, große Datenmengen zusammenzufassen und Entscheidungsgrundlagen aufzubereiten. Ziel ist es auch dort, Routineaufgaben zu reduzieren, mehr Zeit für kreative und strategische Tätigkeiten zu schaffen und die Effizienz zu steigern.