Nach dem ersten Pokalsieg der Vereinsgeschichte ist die Freude bei den Lüneburger Volleyballern riesig.
Von sid
Mannheim - Nach dem größten Triumph der Vereinsgeschichte durfte Stefan Hübner den Journalisten nur kurz Rede und Antwort stehen. „Es war ein großartiger Moment für den Verein, für uns alle“, erzählte der Volleyball-Erfolgstrainer nach dem umkämpften 3:2 im Pokalkrimi gegen Rekordsieger VfB Friedrichshafen noch, ehe ihn seine feierwütigen Spieler unter lautem Gejohle kurzerhand in die Kabine entführten.
„Ich fühle mich großartig, ich bin erleichtert“, frohlockte der finnische Zuspieler Santeri Välimaa: „Endlich können wir als Team diesem Verein und diesen Menschen das geben, was sie verdienen.“ Im vierten Anlauf durfte die junge Mannschaft erstmals den Pokal gen Hallendach der Mannheimer SAP-Arena recken, der Finalfluch war am Samstagabend endlich gebrochen worden. Schließlich scheiterte Lüneburg bei allen Finalteilnahmen des Liga-Cups stets gegen den Rivalen aus Süddeutschland.
Coach Hübner, den seine Mannschaft nach einigen Minuten dann doch wieder aus den Fängen gelassen hatte, blieb gewohnt gelassen. „Geduld, Geduld, Geduld“, wiederholte der Architekt des Erfolges sein persönliches Mantra: „Ich glaube, das ist etwas, was uns immer ausgemacht hat.“ Seit 2014 steht er bei der SVG an der Seitenlinie, in diesen Jahren formte der 50-Jährige ein stets junges Team vom Aufsteiger zu einem seriösen Titelanwärter in allen Wettbewerben.