An einer bereits geschlossenen Halbschranke im Ortenaukreis bleibt ein Radfahrer hängen und stürzt ins Gleisbett. Der einfahrende Zug kann nicht mehr rechtzeitig stoppen.
Ein 42-Jähriger ist am Samstag an einem Bahnübergang Willstätt-Legelshurst ums Leben gekommen (Symbolbild).
Von red/dpa/lsw
Ein Radfahrer ist beim Überqueren eines Bahnübergangs nahe der französischen Grenze im Ortenaukreis in das Gleisbett gefallen und gestorben. Der 42-Jährige wollte am Samstagabend an der bereits geschlossenen Halbschranke in Willstätt-Legelshurst vorbeifahren und blieb dabei mit einem Arm hängen, wie die Polizei mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen fiel er daraufhin auf die Gleise, als gerade ein Zug mit 62 Fahrgästen einfuhr.
Zugführer leitet Notbremsung ein
Obwohl der Zugführer eine Notbremsung einleitete, erfasste der Regionalzug den Mann. Der Radfahrer starb den Angaben nach noch an der Unfallstelle infolge seiner schweren Verletzungen.
Die Fahrgäste wurden laut Polizei wegen der extremen Hitze evakuiert und in eine angrenzende Sporthalle gebracht. Zwei Menschen bekamen hitzebedingt Kreislaufprobleme und mussten in Kliniken versorgt werden. Der Bahnverkehr war für mehrere Stunden gesperrt.