Warnzeichen erkennen

So fühlt sich ein Herzinfarkt an

Plötzlich ist er da: Ein heftiger Druck auf der Brust, als würde darauf ein Elefant stehen. Warnzeichen für einen Herzinfarkt. Es gibt aber auch subtilere Symptome, die man schnell verwechselt.

So  fühlt sich ein Herzinfarkt an

Ein Herzinfarkt kann jederzeit in ein Kammerflimmern übergehen. Das Herz schlägt dann völlig chaotisch – über 300-mal pro Minute. Innerhalb weniger Sekunden droht der Herzstillstand.

Von Markus Brauer/dpa

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. „Time is Muscle“ (Zeit ist Muskel) lautet für Medizinerinnen und Mediziner das Motto.

Herzschwäche, Kammerflimmern, Herzstillstand

Bei einem Infarkt sorgt ein Gefäßverschluss dafür, dass der Herzmuskel nicht mehr ausreichend durchblutet und mit Sauerstoff versorgt wird. Je länger dieser Zustand anhält, desto mehr Herzmuskelgewebe stirbt ab. Es droht eine Herzschwäche.

 

 

Tückisch ist auch, dass ein Herzinfarkt jederzeit in ein Kammerflimmern übergehen kann. Das Herz schlägt dann völlig chaotisch – über 300-mal pro Minute. Innerhalb weniger Sekunden droht dann ein Herzstillstand.

Doch was sind die Warnzeichen, bei denen man unbedingt an einen Herzinfarkt denken und schnell medizinische Hilfe holen sollte? Die Deutsche Herzstiftung, der Bundesverband Niedergelassener Kardiologen und die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände liefern einen Überblick:

Schmerzen strahlen eher in linken Arm aus

 

 

Vorboten für einen Herzinfarkt

 

 

Nicht selbst ans Steuer setzen

Wer hinter seinen Beschwerden einen Herzinfarkt vermutet, sollte keine Scheu haben, den Notruf unter der Telefonnummer 112 zu wählen.

 

 

Wer sich zum Notruf nicht durchringen kann, sollte sich auf keinen Fall selbst ans Steuer setzen, um die nächste Klinikambulanz aufzusuchen, warnt die Deutsche Herzstiftung. In diesem Fall gilt: sich unbedingt fahren lassen.