Landkreis Calw

So lief die Bergung nach dem Schwertransporter-Unfall

Nach dem Unfall mit einem 70 Meter langen Rotorblatt auf der B294 ist eine Spur wieder frei. Autofahrer aus beiden Richtungen können nun an der Unfallstelle vorbeifahren.

So lief die Bergung nach dem Schwertransporter-Unfall

Der Unfall ereignete sich im Landkreis Calw.

Von red/dpa/lsw

Nach dem Unfall eines Schwertransporters bei Bad Wildbad (Landkreis Calw) ist eine Spur der Fahrbahn wieder freigegeben worden. Der Verkehr werde mittels Ampelschaltung aus beiden Richtungen an der Unfallstelle vorbeigeleitet, sagte eine Polizeisprecherin. Die zweite Spur bleibe zunächst wegen Reinigungs- und Reparaturarbeiten noch gesperrt.

Der Nachläufer eines Schwertransports mit dem 70 Meter langen Rotorblatt eines Windrads war in der Nacht zu Donnerstag auf der Bundesstraße 294 nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, durchbrach die Leitplanke und rollte mehrere Meter eine abfallende Böschung hinunter. Auslöser des Unfalls war den Angaben nach ein technischer Defekt.

Straße blieb den ganzen Donnerstag gesperrt

Der Nachläufer und das Rotorblatt befanden sich nach einer komplexen Bergung am Donnerstagmorgen wieder auf der Fahrbahn. Zum einen blieb die Straße aber wegen der Reparaturarbeiten in beide Richtungen gesperrt. Zum anderen war der Schwertransporter in einer Kolonne unterwegs. Diese steckte wegen des Unfalls auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Ortsausgang Calmbach und Agenbach fest.

Wegen des hohen organisatorischen Aufwands – unter anderem mussten Straßenschilder abgeschraubt werden – war es nur möglich, die Kolonne in der darauffolgenden Nacht zu bewegen. Die Kolonne kam am frühen Morgen sicher am Zielort Seewald an.

Der Fahrer des Schwertransporters wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Der Schaden liegt laut Polizei vermutlich im unteren siebenstelligen Bereich.