Lastwagenhersteller

So viel Dividende zahlt die Daimler Truck AG ihren Aktionären

Der Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck gibt die Geschäftszahlen für 2025 bekannt. Außerdem legt der Aufsichtsrat seinen Vorschlag für die Höhe der Dividende vor.

So viel Dividende zahlt die Daimler Truck AG ihren Aktionären

Die Führungsspitze von Daimler Truck: Vorstandschefin Karin Radström (re.) und Finanzchefin Eva Scherer (li.)

Von Klaus Köster und Peter Stolterfoht

Beim Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen ist das Konzernergebnis 2025 im Vergleich zum Vorjahr von rund 3,1 Milliarden Euro auf zwei Milliarden Euro gesunken. Vor allem eine schwächere Nachfrage in Nordamerika in Verbund mit den US-Zöllen haben das Geschäft stark beeinträchtig. Der Gewinn brach damit um 34 Prozent ein.

Rückläufige Finanzkennzahlen

„Unsere Ergebnisse für 2025 zeigen eine verbesserte operative Performance in einem herausfordernden Geschäftsumfeld“, sagte Truck-Chefin Karin Radström, deren Fazit dennoch eher positiv ausfiel. Allerdings gingen zentrale Finanzkennzahlen zurück. Der Umsatz fiel um neun Prozent von rund 54,1 Milliarden Euro auf rund 49,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) im Industriegeschäft ging um 20 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro zurück.

Zuversicht verbreitete Daimler Truck bei der Präsentation der Zahlen mit Blick auf 2026, weil das Bestellaufkommen wieder anziehe. Das ließe sich laut Konzern bereits an den Eingängen im Schlussquartal 2025 mit einer Steigerung um 13 Prozent ablesen.

Daimler-Truck-Dividende bleibt gleich

Seit der Abspaltung vom Autokonzern Mercedes-Benz Ende 2021 ist der Lkw- und Bushersteller ein eigenständiger Konzern, dessen Aktien im Dax notiert sind. Für das abgelaufene Geschäftsjahr zahlt Daimler Truck seinen Aktionären eine Dividende von von 1,90 Euro je Aktie aus. So viel hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr pro dividendenberechtige Stückaktie gezahlt.

Die Dividende errechnet sich üblicherweise aus Erfolgsgrößen wie dem Jahresüberschuss und dem Zufluss von Barmitteln, aus denen die Auszahlung an die Aktionäre geleistet werden kann. Sie ist die Gegenleistung für die Überlassung von Eigenkapital, für das keine feste Verzinsung gewährt wird. Fremdkapital, das den Unternehmen etwa in Form von Krediten oder des Erlöses für die Ausgabe von Anleihen zufließt, wird in der Regel von vornherein verzinst.

Neben der Bekanntgabe der Geschäftszahlen veröffentlichen Unternehmen den Vorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung für die Dividende. Der eigentliche Beschluss fällt aber erst bei der Hauptversammlung, die dem Vorschlag in der Regel folgt. Die Auszahlung der Akte erfolgt kurz zur Zeit später.