Sturm und Trockenheit setzen Streuobstwiesen zu

Nach Unwettern und Trockenheit fällt die Ernte auf den Streuobstwiesen deutlich geringer aus. Hat die Kulturlandschaft eine Zukunft?

Sturm und Trockenheit setzen Streuobstwiesen zu

Der Sturm vom 28. August hat auf der Streuobstwiese von Dieter Sanzenbacher in Oppenweiler deutliche Spuren hinterlassen. Drei Bäume überlebten das Unwetter nicht, darunter ein rund 70 Jahre alter Birnenbaum. Doch der Sturm ist nicht das einzige Problem: Trockenheit, Hagel und teilweise Frost haben den Streuobstwiesen in der Region zugesetzt. Sanzenbacher rechnet auf seinen Flächen nur mit fünf bis sechs Tonnen Ertrag statt der üblichen 20 Tonnen. Auch andere Stimmen berichten von einer deutlich geringeren Ernte. Zugleich stellt sich die Frage nach der Zukunft der Streuobstwiesen: Während Sanzenbacher angesichts zunehmender Trockenheit und fehlenden Nachwuchses skeptisch ist, sehen andere weiterhin Chancen – allerdings unter veränderten Bedingungen.

Die ausführliche Version erscheint am nächsten Morgen.