Gesundheit

Was darf man bei Gürtelrose nicht machen?

Die Gürtelrose ist eine Folgeerkrankung der Windpocken. Was man bei einer Gürtelrose nicht machen sollte, verraten wir Ihnen hier.

Was darf man bei Gürtelrose nicht machen?

Als Folgeerkrankung von Windpocken kann die Gürtelrose schmerzhaft sein. Was Sie nicht machen sollten, erfahren Sie hier.

Von Matthias Kemter

Bei der Gürtelrose (Herpes-Zoster) handelt es sich um eine Zweiterkrankung nach einer Windpocken-Infektion (Varizella-Zoster-Virus). Etwa jeder Zweite erkrankt in seinem Leben an der Gürtelrose, wobei ältere Menschen häufiger betroffen sind.

Sie entsteht durch Reaktivierung der im Körper ruhenden Windpockenerreger infolge eines geschwächten Immunsystems. Stress kann ebenfalls eine Reaktivierung auslösen. Dabei wandern bzw. verbreiten sich die Viren ausgehend von Nervenknoten (meist aus denen des Wirbelkanals) entlang der Nervenstränge bis hin zur Haut. Da die Nerven im Körper zum Großteil gürtelförmig angelegt sind (1), sind meist auch die äußeren Ausschläge auf der Haut in derselben Form von der Gürtelrose betroffen. Dabei wandert der Hautausschlag (wie eine Rose blühend) entlang der Nervenbahnen. Daher der Name.

Symptome und Ursachen der Gürtelrose

Grundsätzlich kann jede Körperregion betroffen sein. Am häufigsten tritt die Gürtelrose im Rumpfbereich zwischen Brust und Taille auf. Neben dem Rumpf können auch Arme, Beine oder Gesichtsregionen betroffen sein. Charakteristisch für die Gürtelrose ist, dass meist nur eine Körperhälfte betroffen ist. Durch den raschen Anstieg der Antikörper bleibt es meist bei einer Ausbreitung, die von einem oder wenigen Nervenknoten ausgeht.

Zu Beginn einer Gürtelrose fühlen sich Betroffene meist abgeschlagen. Fieber ist dann ebenfalls möglich. Anschließend treten stechende und brennende Schmerzen in den Bereichen der betroffenen Nervenbahnen auf. Die Haut rötet sich und es entstehen Knötchen, aus denen sich rasch juckende Bläschen entwickeln können.

Was darf man bei einer Gürtelrose nicht machen?

Da bei Gürtelrose ganze Nervenbahnen erkranken, können die betroffenen Bereiche des Hautausschlages sehr schmerzhaft sein. In der Regel klingen die Schmerzen mit dem Abheilen des Ausschlages nach 2 bis 4 Wochen wieder ab. Was man allerdings bei einer Gürtelrose nicht machen sollte, ist:

Ist Gürtelrose meldepflichtig?

Im Gegensatz zu Windpocken (Varizellen), die bundesweit meldepflichtig sind, muss eine Gürtelrosen-Erkrankung (Herpes-Zoster) nur in Brandenburg und Sachsen gemeldet werden.

Unterschied Windpocken und klassische Pocken

Auch wenn es der Name vermuten lässt, sind Windpocken nicht mit anderen Pockenarten verwandt. Während die bekannten Affenpocken, echte Pocken und Kuhpocken zur Gattung der Orthopocken-Viren gehören, zählen Windpocken hingegen zu den Herpesviren.