Christoph Naser schielt auf den Posten des CDU-Bezirksvorsitzenden Württemberg-Hohenzollern. Er wurde jetzt vom Kreisvorstand in der Unistadt nominiert.
Der Tübinger CDU-Kreisvorstand legt sich fest: Er hat den Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Christoph Naser einstimmig als Kandidaten für das Amt des Bezirksvorsitzenden der CDU Württemberg-Hohenzollern nominiert.
Der bisherige Vorsitzende Thomas Bareiß lässt dieses Amt seit seinem schweren Unfall Mitte Juli ruhen; gegen ihn wird zudem ermittelt. Bareiß hatte erklärt, im Oktober nicht zur Wiederwahl anzutreten.
CDU: Neuanfang mit Naser möglich
In den vergangenen fünf Jahren habe Naser als CDU-Kreisvorsitzender in Tübingen gezeigt, „dass er einen Verband zukunftsfähig aufstellen, Mitgliederwachstum erzeugen und Wahlen gewinnen könne“. Das teilten seine Stellvertreter Diana Arnold, Christina Müller, Georg Riege und Martin Stadelmaier mit. Als Familienvater und Pfarrer bringe er vielfältige persönliche und berufliche Erfahrungen mit, die seine politische Arbeit prägten.
„Mit klarem Kompass und einem festen Wertefundament gelingt es Christoph Naser, Menschen zusammenzubringen“, erklärten seine Stellvertreter. Naser, zugleich Abgeordneter für den Bundestagswahlkreis Tübingen-Hechingen, stehe für einen glaubwürdigen Neuanfang.
Bareiß-Nachfolge: bislang drei Bewerber
Beim Bezirksparteitag der Christdemokraten in Albstadt-Onstmettingen wird das Amt des Bezirksvorsitzenden an diesem Samstag, 17. Oktober, neu vergeben. Bereits Ende August hatten drei Bewerber ihr Interesse am Amt angemeldet: neben Christoph Naser auch Norbert Lins (Ravensburg) sowie Manuel Hailfinger, CDU-Abgeordneter im Landtag für den Wahlkreis Hechingen-Münsingen.