Unglück in der Schweiz

Wirt in Crans-Montana: „Können weder schlafen noch essen“

Nach dem Unglück in Crans-Montana zeigen sich die Betreiber der Bar Medienberichten zufolge tief betroffen. Sie unterstützen die Ermittlungen.

Wirt in Crans-Montana: „Können weder schlafen noch essen“

Crans-Montana: Menschen bringen Blumen in der Nähe der abgeriegelten Bar.

Von red/dpa

Die Betreiber der Unglücksbar von Crans-Montana sind nach Medienberichten am Boden zerstört. „Wir können weder schlafen noch essen, es geht uns allen sehr schlecht“, sagt der Wirt nach einem Bericht des Nachrichtenportals „20 Minuten“ in einem Gespräch. 

Sie kooperierten mit den Behörden. „Wir werden alles tun, um mitzuhelfen, die Ursachen zu klären“, zitiert das Nachrichtenportal den Wirt. „Wir tun alles in unserer Macht Stehende. Auch unsere Anwälte sind involviert.“ Seine Frau war nach Medienberichten in der Nacht in der Bar und wurde leicht verletzt. Bei dem Brand sind in der Silvesternacht 40 Menschen ums Leben gekommen, 119 wurden großenteils schwer verletzt.

Die Staatsanwaltschaft hat das Paar nach eigenen Angaben als Zeugen verhört. Sie hat bislang keine Anhaltspunkte für strafrechtlich relevante Aspekte, wie die Oberstaatsanwältin Beatrice Pilloud betonte.