Der Wochenstart beginnt vielerorts freundlich, doch das bleibt nicht so. Im Laufe des Tages kippt das Wetter in mehreren Landesteilen spürbar.
Auch heute kann es wieder Gewitter geben.
Von Matthias Kemter
In Deutschland startet der Montag in vielen Regionen noch freundlich, im Osten und Südosten sogar oft sonnig und sehr warm. Gleichzeitig gelangen vor allem die westlichen Landesteile zunehmend in den Einfluss eines Tiefs bei Island. Damit steigt vor allem ab dem Nachmittag das Risiko für Schauer und einzelne Gewitter, lokal mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und kräftigen Böen.
Im Südwesten beginnt die Lage zuerst unruhig zu werden
Für Baden-Württemberg werden ab dem späten Nachmittag von Westen aufkommender Regen und einzelne Gewitter erwartet. Vor allem im Süden sind dabei örtlich stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h möglich. Dazu kommen Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit und kleinkörniger Hagel. Auch in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind am Abend einzelne Gewitter möglich, begleitet von Windböen oder vereinzelt stürmischen Böen zwischen 55 und 65 km/h.
Auch im Westen steigt das Risiko zum Abend
In Nordrhein-Westfalen ziehen ab dem Abend von Westen schauerartiger Regen und einzelne Gewitter auf. Auch dort sind Windböen, vereinzelt stürmische Böen zwischen 55 und 65 km/h sowie lokal Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter gering wahrscheinlich. In Hessen bleibt es tagsüber oft noch freundlich, doch in der Nacht zum Dienstag steigt auch dort die Gefahr einzelner Gewitter. Zum Abend hin rückt laut Deutschlandvorhersage außerdem der Grenzbereich zu Benelux stärker in den Fokus.
An den Alpen und im äußersten Süden wird es ebenfalls unbeständig
Auch an den Alpen sind heute Nachmittag und Abend einzelne Schauer oder Gewitter möglich. In Südbayern bleibt es zuvor zwar noch häufig sonnig und sommerlich warm, doch spätestens in der Nacht zum Dienstag breiten sich von Westen schauerartige Regenfälle aus, die stellenweise auch von Blitz und Donner begleitet werden können. Im äußersten Süden kann am Abend zudem auch abseits von Schauern und Gewittern der westliche Wind kurzzeitig mit steifen Böen bis 60 km/h auffrischen.
Im Norden bleibt es tagsüber meist noch ruhiger
Für Niedersachsen sowie Schleswig-Holstein und Hamburg wird erst ab der Nacht zum Dienstag mit geringer Wahrscheinlichkeit mit einzelnen Gewittern gerechnet. Dabei sind Böen zwischen 55 und 65 km/h und kurzzeitig Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter möglich. Noch später, am Dienstag, steigt das Gewitterrisiko dann auch in Mecklenburg-Vorpommern. Dort sind ab den Mittagsstunden örtlich Gewitter mit Windböen bis 60 km/h und vereinzelt auch stürmische Böen bis 70 km/h möglich.
Im Osten und Südosten dominiert heute noch häufig die Sonne
In Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie in Berlin und Brandenburg bleibt es am Montag meist noch trocken. Dort steigen die Temperaturen auf 23 bis 27 Grad. Gewitter werden in diesen Regionen überwiegend erst für Dienstag erwartet, wenn mit der kühleren Luft von Westen auch dort Schauer und örtlich kräftigere Böen aufziehen können.
Der Schwerpunkt liegt heute klar im Südwesten, Westen und im Alpenraum
Unter dem Strich liegt die größte Gewittergefahr heute im Südwesten, im Westen sowie an den Alpen. Dort sollten sich Menschen vor allem ab dem späten Nachmittag und am Abend auf rasche Wetterumschwünge einstellen. Besonders in Teilen Baden-Württembergs sind die kräftigsten Böen zu erwarten.