Plötzlich schwimmt ein Wohnmobil durch Karlsruhe und blockiert die Fahrrinne. Was hinter dem kuriosen Zwischenfall steckt und wie die Rettung ablief.
Die Wasserschutzpolizei war im Einsatz. (Symbolbild)
Von red/dpa
Ein Wohnmobil ist bei Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) in den Rhein gerollt und hat dort für Behinderungen des Schiffverkehrs gesorgt. Der 49‑jährige Besitzer hatte das Wohnmobil am Rhein abgestellt, um es für einen Urlaub zu beladen. Aus bislang unbekannten Gründen lösten sich die Bremsen, wie die Polizei mitteilte. Die Ehefrau und der Sohn konnten das Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen, bevor es ins Wasser rollte und in nördliche Richtung abtrieb.
Nach etwa 20 Minuten befand sich das schwimmende Wohnmobil im Bereich Karlsruhe, wo Wasserschutzpolizei und Feuerwehr mit Booten anrückten. Das Fahrzeug wurde an einem Feuerwehrboot festgemacht und anschließend in den Rheinhafen Karlsruhe bugsiert, dort löste es sich aber und sank in die Fahrrinne.
Die Schifffahrt musste für etwa eine Stunde gesperrt werden, bis ein Schiffsbagger das Wohnmobil bergen konnte. Verletzt wurde niemand, es gelangten nach Polizeiangaben keine gefährlichen Flüssigkeiten in den Rhein. Am Wohnmobil entstand Totalschaden.