Architekt Thomas Köhler (rechts) von der HSP Hoppe Sommer Planungs GmbH übergibt den Schlüssel für Haus M an Geschäftsführerin Anett Rose-Losert und Chefarzt Joachim Haas. Damit wurde der Neubau offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Umzüge erfolgen schrittweise bis Ende September. Foto: Baris Cirak, DESIGNED Digitalagentur
Winnenden. Am Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Winnenden ist nach zweijähriger Bauzeit der Neubau Haus M offiziell eingeweiht worden. Einer Pressemitteilung des ZfP zufolge soll das neue Gebäude mit einem Investitionsvolumen von rund 23 Millionen Euro künftig zwei allgemeinpsychiatrische Akutaufnahmestationen nach dem Konzept der fakultativ geschlossenen Tür mit jeweils 24 Betten, eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA), eine Tagesklinik mit bis zu 30 Plätzen, zentrale Fachtherapiebereiche sowie einen gemeinsamen Empfangs- und Informationsbereich vereinen. Damit rücken ambulante, teilstationäre und stationäre Behandlungsangebote künftig noch enger zusammen. „Mit den fakultativ geschlossenen Türen können wir Behandlungen noch individueller gestalten und unseren Patientinnen und Patienten ein Höchstmaß an Freiheit ermöglichen, ohne dabei die Sicherheit aus dem Blick zu verlieren“, sagte Joachim Haas, Chefarzt der Klinik für Allgemeinpsychiatrie und Psychotherapie.
„Haus M ist ein zukunftsweisendes Behandlungszentrum für die allgemeinpsychiatrische Versorgung in Winnenden. Der Neubau ersetzt nicht nur ein sanierungsbedürftiges Bestandsgebäude, sondern schafft moderne Versorgungsstrukturen mit kurzen Wegen und einer engen Verzahnung aller Behandlungsformen“, betonte Geschäftsführerin Anett Rose-Losert bei den Feierlichkeiten. „Damit ist Haus M ein weiterer wichtiger Baustein für die langfristige Weiterentwicklung unseres Standorts.
Sozialdezernentin Stefanie Böhm unterstrich als Vertreterin des Rems-Murr-Kreises die Bedeutung des Neubaus für die psychiatrische Versorgung in der Region: „Psychische Gesundheit gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Das neue Gebäude mit seinem offenen Charakter, den hellen Räumen und seiner Lage im Schlosspark schafft beste Voraussetzungen für eine moderne Behandlung“, so Böhm. „Deshalb freuen wir uns als Landkreisverwaltung über dieses durchdachte und innovative Gebäude – zum Wohle der Patientinnen und Patienten ebenso wie der Mitarbeitenden des ZfP.“ pm