Olympische Winterspiele

Der aktuelle Medaillenspiegel bei Olympia 2026

Die Olympischen Winterspiele laufen und Deutschland hat bereits einige Medaillen gewonnen. Alle Infos zum aktuellen Medaillenspiegel.

Der aktuelle Medaillenspiegel bei Olympia 2026

Wo steht Deutschland bei den Olympischen Winterspielen?

Von Kai Winderl

Die 25. Winterspielen mit den Hauptorten Mailand und Cortina d'Ampezzo finden vom 6. bis zum 22. Februar statt. An 13 Wettkampfstätten geht es in 116 Entscheidungen um Medaillen. Rund 2900 Athletinnen und Athleten sind dabei, davon 185 aus Deutschland - so viele wie nie zuvor bei Winterspielen. 2022 in Peking gab es für Deutschland zwölf Goldmedaillen, neun davon in Bob, Rodeln oder Skeleton. Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) setzt auch diesmal darauf, dass die Eisbahn „eine goldene“ wird. Ziel ist ein Platz unter den Top 3 im Medaillenspiegel. Doch hinter dem edlen Schein steckt weit weniger Gold, als viele vermuten. So viel Geld sind Gold, Silber und Bronze bei den Winterspielen tatsächlich wert.

Wie der aktuelle Medaillenspiegel bei den Olympischen Winterspielen 2026 aussieht, erfahrt ihr hier.

Medaillenspiegel: Wo steht Deutschland?

Quelle: Wikipedia, CC BY-SA 4.0

Rodeln: Taubitz mit dritter Goldmedaille für Deutschland

Rodlerin Julia Taubitz ist Olympiasiegerin im Einsitzer. Die Weltmeisterin sorgte am Dienstag (10. Februar 2026) damit für die dritte deutsche Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien. Nach Gold für Max Langenhan im Männer-Einsitzer war es der zweite deutsche Rodel-Triumph der Spiele in Italien. „Am Ende so was von mehr als verdient nach dem, was in China passiert ist“, sagte Langenhan. Silber ging mit fast einer Sekunde Rückstand an die Lettin Elina Bota, Bronze sicherte sich die US-Pilotin Ashley Farquharson.

Skispringer Philipp Raimund holt sensationell Gold

Skispringer Philipp Raimund hat das Wunder von Predazzo geschafft und am Montag (9. Februar 2026) sensationell Olympia-Gold im Wettkampf auf der Normalschanze geholt. Der 25 Jahre alte Oberstdorfer, der ohne Weltcupsieg in seiner Karriere nach Val di Fiemme gereist war, setzte sich an einem denkwürdigen Abend vor dem Polen Kacper Tomasiak sowie dem Japaner Ren Nikaido und dem Schweizer Gregor Deschwanden durch, die beide Bronze holten. Mit Flügen auf 102,0 und 106,5 m wurde Raimund fast auf den Tag genau acht Jahre nach dem Triumph von Andreas Wellinger in Pyeongchang zum fünften deutschen Olympiasieger im Skispringen.

Zweitbester DSV-Adler war Felix Hoffmann auf Platz 13, Pius Paschke landete auf dem 17. Rang. Wellinger, der am 10. Februar 2018 in einer eiskalten südkoreanischen Nacht zu Normalschanzen-Gold geflogen war, musste sich mit dem 23. Platz begnügen.