Kai Häfner war gleich im ersten Saisonspiel wieder bester Werfer des TVB Stuttgart, verwarf aber auch drei Siebenmeter.
Von Jürgen Frey
Am Ende täuscht das knappe Ergebnis etwas über den Spielverlauf hinweg: Das 30:29 (13:10) des Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart im ersten Saisonspiel gegen den Bergischen HC war kein Zittersieg. Der Anschlusstreffer des Vorjahres-Aufsteigers und aktuellen European-League-Teilnehmer zum Endstand fiel mit der Schlusssirene.
„Dass wir es so eng machen ist unnötig, die kleinen Fehler nerven“, sagte Routinier Kai Häfner. „Doch letztendlich zählt zum Auftakt der Sieg, und über diese zwei Punkte freuen wir uns.“ Es war ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Misha Kaufmann vor den 4017 Zuschauern in der Porsche-Arena. Der TVB machte sich das Leben selbst schwer, etwa auch durch drei verworfene Siebenmeter von Kai Häfner, der dennoch mit 7/4 Treffer bester Werfer seines Teams war.
Die Stuttgarter verpassten es – ohne Spielmacher Max Häfner (Knieprobleme) – im Laufe des Spiels sich deutlicher als auf vier Tore abzusetzen. Die 20:16-Führung schmolz auf 22:21. Doch der TVB behielt die Nerven, zog wieder auf 25:21 davon, beim 30:27 war die Partie entschieden. Weiter geht’s für den TVB am kommenden Mittwoch (19 Uhr) mit dem ersten Auswärtsspiel beim HC Hamburg. Ob dann Neuzugang Philipp Ahouansou dabei sein kann, ist fraglich. Er verletzte sich vor der Pause an der Schulter und wurde danach nicht mehr eingesetzt.
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