Keine weiteren Coronafälle bei der TSG Backnang

Grünes Licht für das Spiel des Oberligisten am Freitag beim SSV Reutlingen.

Keine weiteren Coronafälle bei der TSG Backnang

Die TSG Backnang kann am Freitag in Reutlingen spielen. Foto: A. Becher

Freitagnacht war sich TSG-Spielertrainer Mario Marinic noch sicher gewesen, dass auf die Absage des Oberliga-Duells der Backnanger Fußballer mit dem SGV Freiberg hin auch die Partie am kommenden Freitag beim SSV Reutlingen abgesetzt wird. Doch mittlerweile hat sich die Faktenlage geändert. Weil die sofort eingeleiteten Tests des Rests des gesamten Kaders zum Ergebnis hatten, dass es bei der TSG Backnang keinen weiteren Coronafall gibt, hat das Gesundheitsamt dem Etzwiesenverein erlaubt, das Training sofort wiederaufzunehmen. Auch das Spiel in Reutlingen kann unerwarteterweise am Freitag um 19.30 Uhr doch angepfiffen werden, „sofern nicht was anderes noch dazwischenkommt“, so Teamkoordinator Michael Quattlender.

„Nur die beiden betroffenen Spieler müssen in Quarantäne bleiben, alle anderen haben die Freigabe erhalten“, berichtet Quattlender, der gemeinsam mit Teammanager und Co-Trainer Isaak Avramidis die Nasentests bei den Spielern, dem Trainerstab und den Betreuern vorgenommen hat. „Dafür haben wir uns vor der Saison extra schulen lassen“, so der 33-Jährige, der wie Avramidis bei dem Kurs offensichtlich richtig aufgepasst hat, denn: „Das Gesundheitsamt hat uns gesagt, dass wir sehr gut reagiert haben, als es bei den Spielern die ersten Verdachtsmomente gab.“ Auch deshalb hat sich das Virus höchstwahrscheinlich innerhalb der Mannschaft nicht ausbreiten können. „Unser Hygienekonzept hat gegriffen“, stellt Quattlender fest und berichtet, dass bei den beiden erkrankten Fußballern „eher leichte Symptome aufgetreten sind und es ihnen vergleichsweise gut geht“. Einer der beiden könnte in Reutlingen vielleicht sogar schon wieder dabei sein, sofern er fit genug ist und er von Coach Mario Marinic trotz der dann eineinhalbwöchigen Trainingspause berücksichtigt wird.

Das alles ist bislang aber noch ein wenig Zukunftsmusik. Viel wichtiger ist dem Tabellendritten aus den Etzwiesen, dass die Coronageschichte offensichtlich glimpflich ausgegangen ist und die Trainingspause für den Großteil der Mannschaft nur von kurzer Dauer war. Das macht es übrigens auch möglich, das ausgefallene Topduell gegen den SGV Freiberg recht zeitnah anzusetzen. Wenn sich die beiden Vereine und der WFV vollends einig werden, soll es bereits am Mittwoch, 22. September, um 17.15 Uhr in den Etzwiesen angepfiffen werden. uwe