Alex Baena hadert nach einer vergebenen Chance. Am Ende verlor er mit Atletico Madrid gegen den FC Liverpool mit 1:2.
Von Julian Meier
Der VfB Stuttgart hat einen gelungenen Start in die Champions League hingelegt. Obwohl am Mittwochabend nicht alles perfekt war, gewann der Fußball-Bundesligist letztlich souverän mit 3:1 gegen den norwegischen Vertreter Viking Stavanger. Bei den weiteren Gegnern der Stuttgarter lief es deutlich weniger rund.
Sechs von sieben Mannschaften, auf die der VfB im Laufe der Ligaphase noch trifft, haben ihr Auftaktspiel verloren – und das teils überraschend. Das Spiel der PSV Eindhoven zuhause gegen Schachtar Donezk steht noch aus (Donnerstag, 18.45 Uhr).
Patzer des Ex-Gladbachers Yann Sommer
In manchen Fällen waren die Niederlagen ob der Stärke des Gegenübers erwartbar. Der nächste Gegner der Stuttgarter, Slovan Bratislava, kam beim 1:6 gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain heftig unter die Räder. Schon zur Pause stand es 0:3 aus Sicht der Slowaken, die den VfB nach der Länderspielpause am 14. Oktober empfangen.
Auch Atletico Madrid, das auf die Finalteilnahme im heimischen Stadion schielt, legte einen wenig erfolgreichen Auftakt hin und unterlag dem FC Liverpool trotz 1:0-Führung mit 1:2. Mit demselben Ergebnis verlor der italienische Meister Inter Mailand auswärts gegen Real Madrid.
Club Brügge musste sich nach einem Patzer des Ex-Gladbachers Yann Sommer mit 2:3 Aston Villa geschlagen geben, das ohne Neuzugang Leon Goretzka angetreten war. Etwas überraschend verlor auch der OSC Lille mit 2:3 gegen Betis Sevilla – trotz zweimaliger Führung.
Zu guter Letzt kassierte auch Galatasaray Istanbul um die beiden Deutschen Leroy Sané und Ilkay Gündogan eine 1:3-Niederlage gegen Sporting Lissabon. Dass die Negativerlebnisse allerdings direkte Auswirkungen auf die Duelle mit dem VfB haben werden, ist unwahrscheinlich.