Deniz Undav vom VfB Stuttgart

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Der Stürmer erzielt im Test gegen Greuther Fürth seine ersten beiden Tore seit Wochen. Trainer Sebastian Hoeneß lobt Undavs Spritzigkeit.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Doppeltorschütze gegen Fürth: Deniz Undav

Von David Scheu

Trifft ein Stürmer längere Zeit nicht, sorgt das fast immer für Gesprächsstoff. Bei prominenten Akteuren wie Deniz Undav gilt das ganz besonders – wobei die Durststecke für den Angreifer des VfB Stuttgart nun fürs Erste beendet ist. Nach Wochen ohne eigenen Treffer netzte der 30-Jährige im Testspiel gegen Greuther Fürth (5:0) in der ersten Hälfte gleich doppelt ein: erst überlegt in die lange Ecke, dann richtig spekulierend nach einem Fehlpass von Fürth-Keeper Silas Prüfrock im Spielaufbau.

Und: Auch, wenn es kein Pflichtspiel war und die sportliche Relevanz entsprechend begrenzt, bildeten die Erfolgserlebnisse mehr als eine Randnotiz. Undav selbst meldete sich am Abend im sozialen Netzwerk Instagram zu Wort – was durchaus verdeutlichte, dass die Treffer auch für ihn persönlich ihre Bedeutung hatten: „Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Und auch sein Trainer Sebastian Hoeneß sah den Tag in Großaspach als wichtigen Schritt für den Stürmer auf dem Weg zu altem Selbstvertrauen: „Es ist nicht egal. Für Stürmer ist es immer wichtig, zu treffen. Das wird ihm gut tun.“ Zwar habe Undav schon viele Tore geschossen und werde jetzt nicht total euphorisch damit umgehen: „Trotzdem erhoffe ich mir, dass das einen kleinen Löser gibt, was Torschießen angeht.“

Dafür hat der Kapitän in den vergangenen Wochen auch auf dem Trainingsplatz die Grundlagen gelegt, nachdem er nicht für die deutsche Nationalmannschaft nominiert gewesen war und stattdessen beim VfB an seiner Verfassung gearbeitet hatte. Mit wahrnehmbaren Verbesserungen aus Sicht des Stuttgarter Trainers. „Ich würde schon sagen, dass er nochmal einen Schub bekommen hat“, so Hoeneß. Undav sei gegen die Fürther noch agiler und beweglicher aufgetreten als in der Vorwoche im Test gegen den 1. FC Heidenheim (3:0). „Wir haben gut trainiert. Kurz, aber dafür intensiv. Das war auch die Idee, um Frische und Spitzigkeit zu generieren.“ Nun bleibt eine Woche Zeit, um bis zum Bundesliga-Spiel beim SC Paderborn am 10. Oktober weiter daran zu arbeiten – in dem Undav dann auch erstmals in einem Pflichtspiel in dieser Saison treffen will.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Deniz Undav führte den VfB in Großaspach gegen Greuther Fürth wie gewohnt als Kapitän aufs Feld.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Undav trug sich gleich zweifach in die Torschützenliste ein.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Torschütze zum 2:0: Grischa Prömel

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Tim van der Leij (links) gelang der Treffer zum 4:0.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Jamie Lewleing setzte mit seinem Tor zum 5:0 den Schlusspunkt.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Dennis Seimen (links) gab sein Comeback nach viermonatiger Verletzungspause.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

In der 70. Minute ging Seimen planmäßig für Marius Funk (rechts) vom Feld.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Der VfB hatte gegen Fürth gleich fünfmal Grund zum Jubeln

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Sebastian Hoeneß zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft.

„Leute, keine Sorge. Ich weiß noch, wo das Tor steht.“

Chris Führich zeigte auf dem Flügel einen agilen Auftritt.