Der VfB-Block zu Beginn der zweiten Hälfte während des Pokal-Endspiels im Mai
Von David Scheu
Im Juli hatte der DFB den VfB Stuttgart zu einer Geldstrafe von 260.000 Euro wegen des Abbrennens von Pyrotechnik während des Endspiels um den DFB-Pokal gegen den FC Bayern (0:3) verurteilt. Nach einem Einspruch der Stuttgarter steht nun fest: Die Strafe reduziert sich auf 200.000 Euro, wie der DFB mitteilte.
Die ursprünglich gleich hohe Sanktion für den FC Bayern sank sogar auf 170.000 Euro. Wie üblich können beide Vereine ein Drittel der Summe für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.
Maßgeblich für die Festlegung der Strafen ist die Anzahl der gezündeten pyrotechnischen Gegenstände. Hinzu kam, dass das Finale im Mai aufgrund der starken Rauchentwicklung zu Beginn der zweiten Hälfte für mehrere Minuten unterbrochen werden musste – was sich ebenfalls erschwerend auf das Strafmaß auswirkt.