ATP-Turnier in Stuttgart

Nach Regen: Tennisprofi Struff scheidet wie Hanfmann aus

Struff muss lange auf seinen zweiten Auftritt beim diesjährigen Rasenturnier in Stuttgart warten. Als es nach der Regenpause endlich weitergeht, läuft es nicht, wie erhofft.

Nach Regen: Tennisprofi Struff scheidet wie Hanfmann aus

Nach einer rund vierstündigen Regenpause ist Tennisprofi Jan-Lennard Struff beim Rasenturnier in Stuttgart als letzter deutscher Teilnehmer im Achtelfinale ausgeschieden.

Von red/dpa

Nach einer rund vierstündigen Regenpause hat Tennisprofi Jan-Lennard Struff beim Rasenturnier in Stuttgart eine Überraschung verpasst und ist als letzter deutscher Teilnehmer im Achtelfinale ausgeschieden. Der Sauerländer konnte seinen Coup von den French Open nicht wiederholen und zog gegen den kasachischen Weltranglisten-Elften Alexander Bublik mit 6:7 (3:7), 6:3, 2:6 den Kürzeren.

Struff ließ sich von einer kuriosen kurzen Pause im ersten Satz, als Musik auf den Platz schallte, zwar nicht aus dem Konzept bringen. Aber abgesehen von einem Break im zweiten Durchgang war er gegen Bubliks Aufschlag oft machtlos. Die Partie war am späten Mittag beim Stande von 1:2 im ersten Satz aus Sicht des Deutschen unterbrochen und erst am Abend fortgesetzt worden.

Hanfmann lässt sich am Rücken behandeln

Das Achtelfinale von Yannick Hanfmann war noch rechtzeitig fertig geworden, bevor der Regen einsetzte und die Plane den Centre Court bedeckte. Der Karlsruher unterlag in dem quirligen Italiener Mattia Bellucci 5:7, 7:6 (7:4), 2:6. Mit einem Erfolg hätte der 34-Jährige erstmals die Runde der besten Acht auf dem Weissenhof und den 100. Sieg auf der ATP-Tour erreicht - im 200. Spiel. 

Nach zwei abgewehrten Matchbällen im zweiten Satz rettete sich Hanfmann mit dem gewonnenen Tiebreak zwar noch in den entscheidenden Durchgang. Dort hatte der Deutsche aber muskuläre Probleme am Rücken und ließ sich nach zwei Aufschlagverlusten beim Stand von 1:4 behandeln. Als Ausrede wollte er die Beschwerden jedoch nicht gelten lassen.

Anfangs hatten fünf deutsche Tennisprofis im Hauptfeld des mit 768.220 Euro dotierten Rasenturniers gestanden, aber nur Struff und Hanfmann waren in die zweite Runde eingezogen. Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev verzichtete kurz nach seinem French-Open-Triumph in Paris auf einen Start.