Slovan-Trainer Yaya Touré ist völlig verzweifelt ob der Qualität des Platzes.
Von Philipp Maisel
„Eigentlich ist das eine Frage für Mario“, antwortete Slovan-Trainer Yaya Touré in einem Anflug von Galgenhumor auf eine Reporterfrage...und schüttelte dann nur noch den Kopf. Es ging um den Rasen im Stadion „Tehelne pole“ und Mario, das ist der Platzwart der Slowaken.
Denn der Rasen spottet jeder Beschreibung. Es ist eigentlich eher eine Sandkiste als ein Fußballplatz. „Ich hoffe, der Gegner wird sich nicht allzu sehr beschweren über das, was er hier vorfinden wird“, so Touré weiter. Der Trainer gab sich völlig verzweifelt. „Man hat mir versichert, dass bis zum Anpfiff alles versuchen wird, um ein gutes Geläuf herzustellen.“
Ob das allerdings klappt, ist offen. Aktuell sind Teile des Rasens abgedeckt, dazu fahren Beleuchtungsanlagen über den Platz, um mit künstlicher UV-Strahlung den Rasen zur Regeneration zu inspirieren. Der Rasen ist in einem bemitleidenswerten Zustand, dazu wurde tonnenweise Sand auf ihm verteilt. Wahrscheinlich aber ist daher, dass die Stuttgarter auf einem Geläuf antreten müssen, der mit „Kartoffelacker“ noch recht höflich umschrieben ist.
Deniz Undav
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