Rasen-Klassiker

Tennisstar Alcaraz sagt auch Wimbledon-Start ab

Carlos Alcaraz verpasst ein weiteres Tennis-Highlight: Nach den French Open muss der Spanier auch für das Turnier in Wimbledon absagen. Das Handgelenk des Stars macht weiter Probleme.

Tennisstar Alcaraz sagt auch Wimbledon-Start ab

Carlos Alcaraz wird nicht beim Turnier in Wimbledon aufschlagen. (Archivbild)

Von dpa

Paris - Tennisstar Carlos Alcaraz wird nach den French Open auch das Rasen-Turnier in Wimbledon verletzungsbedingt verpassen. Der 23 Jahre alte Spanier gab seinen Startverzicht beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres vom 29. Juni bis 12. Juli in London bekannt. Die Verletzung an seinem rechten Handgelenk ist noch nicht richtig ausgeheilt. 

"Meine Erholung verläuft gut, und ich fühle mich viel besser, aber leider bin ich noch nicht bereit, um wieder spielen zu können, und deshalb muss ich auf die Rasentour in Queen’s und Wimbledon verzichten", schrieb Alcaraz in einem Beitrag auf der Plattform X. "Es sind zwei wirklich besondere Turniere für mich, und ich werde sie sehr vermissen. Wir arbeiten weiter daran, so schnell wie möglich zurückzukehren! "

2023 und 2024 hatte Alcaraz in Wimbledon triumphiert. In der vergangenen Saison war der Spanier erst im Endspiel von seinem Rivalen Jannik Sinner gestoppt worden.

Zverev ist möglicher Nutznießer der Absage von Alcaraz

Der siebenmalige Grand-Slam-Sieger hatte sich die Verletzung in Barcelona zugezogen, das Heimturnier beendete er vorzeitig. Danach musste er seine Starts bei den Masters-1000-Turnieren in Madrid und Rom sowie bei den French Open absagen. Nun folgte die Absage für den Rasen-Klassiker in Wimbledon. Alcaraz galt neben dem italienischen Weltranglistenersten Sinner als Topfavorit für das Turnier in London. 

In den vergangenen zweieinhalb Jahren war Alcaraz der Einzige, der dem starken Italiener auf Augenhöhe begegnete. Nutznießer seiner Absage könnte der deutsche Spitzenspieler Alexander Zverev sein. Der Hamburger rückte bereits bei den am Sonntag beginnenden French Open in Paris wegen des Ausfalls von Alcaraz in der Setzliste auf Position zwei vor; auf Sinner kann Zverev damit frühestens im Endspiel treffen. Dies könnte nun auch in Wimbledon der Fall sein.