Jürgen Klopp, hat Deniz Undav nicht für die DFB-Auswahl nominiert.
Von Philipp Maisel
Eigentlich hatte ganz Fußball-Deutschland fest mit einer Nominierung von Deniz Undav durch Neu-Nationaltrainer Jürgen Klopp gerechnet. Doch es kam anders. Der Stürmer erhielt keine Berufung. Klopp setzt stattdessen auf eine ganze Reihe anderer Akteure. Am Rande der VfB-Partie gegen Borussia Dortmund hat sich Undav nun zu der Thematik geäußert.
„Ich war kurz enttäuscht, weil ich mir gedacht habe, dass ich mir irgendwann jetzt vielleicht einen Puffer aufgebaut habe durch die WM und durch die Spiele im National-Dress. Das ist anscheinend wieder nicht der Fall und ich muss mich neu beweisen und muss neu alles geben.“, sagte der Stürmer am Sky-Mikrofon. „Es nochmal einem Trainer beweisen, dass ich dazu gehöre. Ist zwar anstrengend, es jedem Trainer zu beweisen, aber ich hab das oft genug gemacht, deswegen werde ich es wieder machen und hoffentlich im November dabei zu sein.“
Undav präzisierte auch, warum ihn Klopp aktuell nicht nominiert hat: „Die Erwartungshaltung ist eine andere. Ich war in den beiden Spielen, die er gekuckt hat, nicht gut gegen Bayern und gegen Köln. Muss man akzeptieren. Ich war trotzdem enttäuscht, weil ich eigentlich damit gerechnet habe, weil ich dachte, auch wenn ich drei, vier Spiele nicht gut gespielt hab, habe ich mir vielleicht trotzdem einen Puffer aufgebaut."
Doch Undav wäre nicht Undav, wenn er nicht positiv in die Zukunft blicken würde. „Aber ich bin kein Kind von Traurigkeit, ich heul jetzt nicht rum. Ich war fünf Minuten enttäuscht und danach geht der Blick nach vorne. Ich werde alles geben, dass ich im November mich wieder empfehlen kann.“ Im November trifft die DFB-Elf in Belgrad auf Serbien und in Berlin auf die Niederlande. Beide Partien finden im Rahmen der Nations League statt.