Nationalmannschaft

Müller hofft auf EM-Fest wie 2006: "Absolut magisch"

Trotz der Krise des Nationalteams glaubt Thomas Müller an eine «magische» Heim-EM. Zum Jahresstart blickt der Nationalspieler auch zurück auf 2023 und seine Vertragsverlängerung beim FC Bayern.

Thomas Müller hofft auf ein Fußballfest zur EM 2024.

© Federico Gambarini/dpa

Thomas Müller hofft auf ein Fußballfest zur EM 2024.

Von dpa

München - Fußball-Nationalspieler Thomas Müller sieht in der Heim-EM in diesem Jahr die Chance auf ein "richtig gutes Fußballfest" und setzt große Hoffnung in die Unterstützung durch die eigenen Fans.

Er "fände es cool, wenn wir es als Nation schaffen, uns auf dieses geile Fußballturnier im eigenen Lande zu freuen", schrieb der 34 Jahre alte Profi des FC Bayern München in seinem Newsletter. "Wir haben die Chance, uns als tolle Gastgeber zu präsentieren und alle gemeinsam ein richtig gutes Fußballfest zu feiern."

Der 126-malige Nationalspieler erinnerte auch an die WM 2006 in Deutschland, die er noch als Fan erlebt habe. "Es war absolut magisch." Sportlich sieht der Weltmeister von 2014 das Turnier im eigenen Land für die zuletzt kriselnde Nationalmannschaft als große Chance. "Vielleicht können wir - wie 2006 – positiv in das Turnier reinkommen und dann mit der Unterstützung des deutschen Publikums wachsen", schrieb der langjährige Bundesliga-Profi.

Müller gehörte unter dem neuen Bundestrainer Julian Nagelsmann zuletzt wieder zum Kader der Nationalmannschaft, auch seinen Vertrag beim FC Bayern verlängerte er kurz vor Weihnachten bis Ende Juni 2025. "Für mich ist es nun zusätzlich befreiend, dass meine sportliche Zukunft bereits geklärt ist und ich meinen vollen Fokus auf den Fußball legen kann", schrieb Müller dazu. 

Die Entscheidung, ein weiteres Jahr spielen zu wollen, sei im Sommer und im Herbst gefallen. "Ich liebe den Wettkampf und der Wille zum Siegen ist noch genauso stark wie früher." Eine große Motivation sei auch das Champions-League-Finale 2025 in München: "Mit der Bayernseele ist das ein Traum und auch ein realisierbarer."

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Erstellt:
4. Januar 2024, 08:00 Uhr

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