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Zweiten Heimsieg in Folge fest im Blick

Nach dem 2:0 gegen Chemnitz wollen Großaspachs Drittligafußballer morgen gegen Ex-Bundesligist Ingolstadt nachlegen

Im sechsten Jahr in der Dritten Liga feiern Großaspachs Fußballer am Samstag eine Premiere. Um 14 Uhr wird im Fautenhau das erste Pflichtspiel zwischen der SG Sonnenhof und dem FC Ingolstadt angepfiffen. Nett. Viel wichtiger ist den Gastgebern aber, dass sie punkten. „Nachlegen“, lautet die Devise, nachdem vor einer Woche mit dem 2:0 gegen Chemnitz der erste Heimsieg gelang.

Meldete sich rechtzeitig für Ingolstadt wieder fit: Kai Brünker. Gegen Chemnitz besorgte der Stürmer erst das Aspacher 1:0, wurde am Ende von muskulären Problemen geplagt. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Meldete sich rechtzeitig für Ingolstadt wieder fit: Kai Brünker. Gegen Chemnitz besorgte der Stürmer erst das Aspacher 1:0, wurde am Ende von muskulären Problemen geplagt. Foto: A. Becher

Von Uwe Flegel

Die Erleichterung war förmlich greifbar, als der Elf von Trainer Oliver Zapel im fünften Anlauf endlich der erste Heimsieg der Saison gelang. Die drei Punkte gegen den Vorletzten aus Sachsen sollen aber keine Eintagsfliege gewesen sein. Vielmehr will die SG Sonnenhof den Schwung nutzen und morgen gegen den ehemaligen Erstligisten FC Ingolstadt im zweiten Heimspiel nacheinander den zweiten Sieg Folge schaffen. „Wir sind gegen Chemnitz auf den Geschmack gekommen“, berichtet Aspachs Coach und fügt an: „Wir sind gut in der Spur, wissen aber auch um die Qualität des Gegners.“

Der heißt FC Ingolstadt, zählt im Gegensatz zum CFC nicht zu den Kellerkindern und hat vor nicht allzu langer Zeit noch in der Ersten Bundesliga gespielt. Dann ging’s runter in die zweite Liga und nur zwei Jahre später gar in Liga drei. Dabei waren die Oberbayern im Sommer 2018 als Aufstiegskandidat in die Saison gegangen, ehe die Donaustädter zehn Monate später in der Relegation gegen Wehen Wiesbaden baden gingen.

Klar, dass der Klub, an dem mit der Audi Sport GmbH ein finanzkräftiger Sponsor seine Anteile hält, möglichst schnell wieder hoch will. Zu Beginn der Saison sah es auch gut aus, doch mittlerweile sind Coach Jeff Saibene und sein Team ins Mittelfeld zurückgefallen. Seit fünf Spielen wartet der Tabellenachte auf einen Sieg. Wobei mit Hansa Rostock, Viktoria Köln, dem Halleschen FC, dem FC Bayern München II und der Spvgg Unterhaching die Gegner in dieser Zeit auch nicht gerade Leichtgewichte waren.

Großaspachs Trainer Oliver Zapel ist dieser Umstand sicherlich nicht entgangen. Schließlich gilt der 51-Jährige als akribischer Analytiker. Der Coach des Fünftletzten sagt dann auch: „Wir haben in dieser Woche genau das getan, was wir auch in der letzten Woche und in den vorigen Wochen gemacht haben: analysieren, Fehler ansprechen, Verbesserungsvorschläge erarbeiten und den Fokus auf den nächsten Gegner richten.“ Das sei sogar besonders intensiv getan worden, erzählt Zapel und wünscht sich, dass sich seine Mannschaft wie schon gegen Chemnitz alle drei Punkte sichert.

Personell wird es dabei gegenüber dm 2:0-Heimsieg in der Vorwoche wohl kaum Änderungen geben. Erstens, da Michael Vitzthum (Hüftverletzung), Joel Gerezgiher (im Aufbautraining), Jonas Meiser (Knieverletzung), Jamil Dem (Oberschenkelverletzung) und Dan-Patrick Poggenberg (Muskelfaserriss im Oberschenkel) weiterhin verletzt sind. Zweitens, von der erfolgreichen Elf alle fit sind. Auch die muskulären Probleme von Stürmer Kai Brünker und Mittelfeldmann Sebastian Bösel sind soweit ausgeheilt. Beide sind fit für Ingolstadt.

Dennoch ist möglich, dass Aspach nicht mit der gleichen Startelf wie gegen Chemnitz beginnt. Im zentralen Mittelfeld wird weiterhin nach dem richtigen Nebenmann für Nico Jüllich gesucht. Zuletzt bekam Onur Ünlücifci zweimal die Chance, überzeugte allerdings nicht restlos. Deshalb könnte gegen Ingolstadt Marco Hingerl in die Anfangsformation rücken. Eventuell rückt jedoch auch Sebastian Bösel von hinten rechts auf seine angestammte Mittelfeldposition vor. Dann würde aber in der Abwehr eine Alternative auf der Außenbahn benötigt. Das würde die Chancen von Jonas Behounek steigen lassen, bei der SG-Premiere gegen Ingolstadt von Beginn an dabei zu sein.

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Erstellt:
4. Oktober 2019, 11:30 Uhr

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