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Lange gut gewehrt, am Ende aber zu Recht verloren

Großaspachs Fußballer verlieren gegen den TSV 1860 München ihr letztes Drittliga-Heimspiel mit 2:4. Trotz zwölf fehlenden Spielern liefert die bereits abgestiegene SG Sonnenhof dem Aufstiegsaspiranten einen großen Kampf und ein munteres Duell.

Stand mehrfach im Blickpunkt und hatte oft Gelegenheit, seine Klasse zu zeigen: Der starke Aspacher Schlussmann Constantin Frommann. Foto: A. Becher

© Alexander Becher

Stand mehrfach im Blickpunkt und hatte oft Gelegenheit, seine Klasse zu zeigen: Der starke Aspacher Schlussmann Constantin Frommann. Foto: A. Becher

Von Uwe Flegel

An Einsatz fehlte es Aspachs Fußballern nicht, trotzdem verloren sie das vorläufig letzte Drittliga-Heimspiel. 4:2 gewann der TSV 1860 München eine sehr muntere Partie und wahrte damit seine kleine Chance auf den Aufstieg. Wobei sich die Löwen gegen die bereits abgestiegenen Schwaben lange Zeit sehr schwer taten. Zwar fehlten der SG zwölf Spieler und obwohl mit Flavio Santoro, Vincent Sadler sowie David Nreca Bisinger drei A-Jugendliche in den Kader rückten, hatte der Vorletzte nur 17 statt der erlaubten 18 Akteure im Aufgebot.

Dennoch lieferten die Hausherren den Bayern lange Zeit eine Partie auf Augenhöhe. Zwar bestimmten die Gäste in der Anfangsphase und gingen durch Daniel Wein früh in Führung, doch nachdem der starke Aspacher Schlussmann Constantin Frommann zwei, drei gute Chancen der Löwen zunichte gemacht hatte, kamen die Gastgeber zurück. Kai Brünker brachte die SG sogar mit 2:1 in Führung (19. und 30.), doch der TSV 1860 bestrafte nach 38 Minuten eine Aspacher Nachlässigkeit mit dem 2:2 (Tim Rieder).

Nach der Pause war Aspach dann sogar zwei, dreimal an einer erneuten Führung dran, irgendwann schwanden aber die Kräfte. Zwar glänzte Frommann weiterhin, doch gegen die Treffer des eingewechselten Efkan Bekiroglu (75. und 80.) nach zwei Löwen-Kontern war der Schlussmann machtlos. Trainer Hans-Jürgen Boysen war nach der Partie mit der Leistung seiner Elf durchaus zufrieden, ärgert sich aber über „zu viele Nachlässigkeiten“, die die Gäste zu Toren nutzten. Eines lobte er aber: „Moral und Charakter stimmen bei meine Mannschaft.“ Trotzdem anerkannte er: „Der Münchner Sieg ist verdient.“

SG Sonnenhof Großaspach: Frommann – Sommer, Gehring (84. Leist), Slamar, Behounek – Jüllich (84. Sadler), Krasniqi – Martinovic, Gerezgiher (68. Ünlücifci), McKinze Gaines (79. Meiser) – Brünker (79. Santoro).

TSV 1860 München: Hiller – Willsch (40. Paul), Erdmann, Weber, Steinhart (59. Klassen) – Wein (86. Kindsvater), Rieder, Lex, Dressel – Greilinger (59. Bekiroglu), Mölders (86. Owusu).

Tore: 0:1 (10.) Wein, 1:1 (19.), 2:1 (30.) Brünker, 2:2 (38.) Rieder, 2:3 (75.), 2:4 (80.) Bekiroglu. – Gelbe Karten: Jüllich, Martinovic / Klassen. – Schiedsrichter: Weickenmeier (Frankfurt).

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Erstellt:
1. Juli 2020, 21:32 Uhr

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