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Oliver Zapel übernimmt im Fautenhau das zweite Mal das Ruder

Ex-Coach kehrt nach zwei Jahren zum Fußball-Drittligisten nach Aspach zurück - Vorstandsmitglied Michael Ferber: „Beide Seiten haben gelernt, was sie aneinander hatten“

Erste Anzeichen gab es bereits direkt nach dem Spiel in Köln. Seit Montag ist es nun Gewissheit. Oliver Zapel kehrt als Cheftrainer zum Fußball-Drittligisten aus Aspach zurück. Vor zwei Jahren hatten sich der Coach und der Verein am Saisonende unerwartet getrennt, obwohl die SG Sonnenhof damals eine gute Saison hinter sich gebracht und am Ende Rang zehn belegt hatte. Vorstandsmitglied Michael Ferber: „Beide Seiten haben in den vergangenen Monaten gelernt, was sie aneinander hatten.“

Zurück im Spiel: Oliver Zapel, der sich vor zwei Jahren wegen unterschiedlicher Vorstellung über die zukünftige Ausrichtung der SG überraschend aus Großaspach verabschiedet hatte. Foto: A. Becher

© Sportfotografie Alexander Becher

Zurück im Spiel: Oliver Zapel, der sich vor zwei Jahren wegen unterschiedlicher Vorstellung über die zukünftige Ausrichtung der SG überraschend aus Großaspach verabschiedet hatte. Foto: A. Becher

Spekuliert worden war mit einigen Namen. Einer, der aber eher im Hintergrund waberte, steht nun künftig wieder auf der Gehaltsliste des Vereins aus dem Fautenhau: Oliver Zapel. Der 51-Jährige hat heute in Aspach einen Einjahresvertrag unterschrieben, der eine beidseitige Option für eine weitere Saison enthält. Was für den einen oder anderen durchaus überraschend kommt, passt in das Bild, das sich nach dem geglückten SG-Klassenverbleib in Köln bot. Mittlerweile scheinen sich beide Seiten wieder angenähert zu haben. Nun passt wieder zusammen, was vor 24 Monaten noch nicht recht weitergehen wollte. „Beide Seiten haben unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung des Vereins“, hieß es damals in einer Pressemitteilung vonseiten der SG.

Mittlerweile hat die SG mit Sascha Hildmann und Florian Schnorrenberg zwei Trainer gehabt, die beide vorzeitig gehen mussten. Oliver Zapel wiederum war bei den Drittligisten Werder Bremen II und Fortuna Köln nicht richtig glücklich geworden. Vielleicht haben sich deshalb beide Seiten daran erinnert, dass „sportlich damals ja alles gepasst hat“, wie Michael Ferber eingesteht. Zudem wollte die SG nach Hildmann und Schnorrenberg nun einen Trainer „von dem wir wissen, dass er die Liga kennt, dass er unsere Struktur im Verein kennt“, so Michael Ferber, der noch anfügt: „Da sind wir auf Oliver Zapel gestoßen“. Bei den Gesprächen in den letzten Tagen hat der Verein, laut Ferber dann festgestellt, „dass er richtig Bock auf die SG hat“. Und zwar so wie sie jetzt ist: Mit ihren Schwächen und ihren Stärken.

Oliver Zapel war übrigens für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Er weilt derzeit im Urlaub in Marokko. Das für die Öffentlichkeitsarbeit zuständige Aspacher Vorstandsmitglied Philipp Mergenthaler: „Oli Zapel wird sich vorläufig auch nicht äußern, sondern erst bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Trainingsauftakts am Donnerstag, 13. Juni.“

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Erstellt:
3. Juni 2019, 19:30 Uhr

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