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Großaspach muss zu den Löwen

Fußball-Drittligist aus dem Fautenhau kämpft beim TSV 1860 München um wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg

Ab zu den Löwen, heißt es für Großaspachs Drittliga-Fußballer. Ab 14 Uhr gastiert die SG Sonnenhof beim TSV 1860 München im Stadion an der Grünwalder Straße. Für den Drittletzten aus dem Fautenhau stehen bei dem früheren deutschen Meister wichtige Punkte auf dem Spiel. Schließlich kämpfen die Schwaben darum, den Anschluss ans hintere Mittelfeld nicht zu verlieren.

Ken Gipson lieferte ein gutes Punktspieldebüt für die SG ab und könnte in München erneut zur Anfangsformation zählen. Foto: T. Sellmaier

© Tobias Sellmaier

Ken Gipson lieferte ein gutes Punktspieldebüt für die SG ab und könnte in München erneut zur Anfangsformation zählen. Foto: T. Sellmaier

Von Uwe Flegel

Es ist noch nicht lange her, da lagen die sogenannten Sechzger und die Elf aus dem Fautenhau tabellarisch dicht beieinander. Drei Münchner Heimsiege und ein Unentschieden später weist der deutsche Meister von 1966 24 Punkte auf und ist auf Platz zehn geklettert. Die SG Sonnenhof dagegen dümpelt mit 15 Zählern auf dem Habenkonto weiterhin im Tabellenkeller rum. Auch weil die Schwaben in den vergangenen vier Partien nur drei Punkte holten (1:0 in Zwickau) und Mühe haben, Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu halten. Cheftrainer Oliver Zapel weiß um die Situation: „Wir haben diese Saison schon viele Schulterklopfer für gute Leistungen bekommen, aber außer blauen Flecken bringt uns das nichts.“ Der 51-Jährige verlangt: „Die reine Erkenntnis, dass wir fußballerisch auf jeden Fall in die Liga gehören, hilft nichts, wenn wir das nicht auch durch Ergebnisse und damit verbundene Punkte untermauern. Das muss auch jeder einzelne Spieler verstehen und verinnerlichen.“

Das heißt, besser und konzentrierter zu Werke zu gehen. Es liege derzeit weder an der Quantität noch an der Qualität der Chancen, sondern an der reinen Ausführung der SG-Abschlüsse, erklärt Zapel und stellt fest: „Wir verpassen es, aus unseren Großchancen Tore zu erzielen und vernachlässigen im Gegenzug in spielentscheidenden Szenen die einfache Zweikampfführung sowie die Verteidigung des eigenen Torraums – das zusammen ergibt eine hochexplosive Mischung.“ Eine, die bisher arg oft die Elf aus dem Fautenhau traf. Deshalb erwartet Aspachs Trainer in puncto Effizienz eine deutliche Steigerung, soll es nicht nur Komplimente, sondern auch Punkte geben.

Positiv sieht Oliver Zapel, dass sich die personelle Lage bei seinem Team langsam, aber sicher entspannt. Bis auf die Langzeitverletzten Korbinian Burger (Adduktoren), Michael Vitzthum (Hüfte), Jonas Meiser (Knie-OP) und Jamil Dem (Oberschenkel) sowie Joel Gerezgiher (Aufbautraining) sind alle Mann fit. Auch Mittelfeldorganisator Sebastian Bösel kehrt gegen die Löwen nach seiner Rotsperre wieder in den Kader zurück. Zapel ist froh, „dass wir nach langer Zeit endlich wieder in der Ausgangsposition sind, den Kader nach Leistung benennen zu können, und sich dieser verletzungsbedingt nicht von alleine aufstellt“. Hinzu kommen Spieler wie Ken Gipson, der bei seinem Saisondebüt vergangene Woche durchaus andeutete, dass er als Rechtsverteidiger eine echte Alternative ist.

Der Coach erinnert zudem daran: „Wir haben es selbst in der Hand, unseren Jahresabschluss erfolgreich zu gestalten.“ Im altehrwürdigen Grünwalder Stadion sei das aber alles andere als leicht, denn mit dem einstigen Bundesligisten warte dort die aktuell formstärkste Mannschaft der Liga auf die SG, prophezeit Zapel und erwartet von den Münchnern: „Viel frischen Wind, Selbstvertrauen und begeisterte Fans. Aber vielleicht ist auch gerade das der Kick, der uns hilft, die letzten fehlenden Prozente noch freizusetzen.“

Großaspach muss zu den Löwen

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Erstellt:
7. Dezember 2019, 06:00 Uhr

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