ESC in Wien

Viel Applaus für Sarah Engels – Sängerin liefert feurige Show ab

Sarah Engels hat ihren Job erledigt: Trotz unbeliebter Startnummer zwei überzeugt die Sängerin beim ESC-Finale in Wien mit einer feurigen Show. Nun ist das Publikum am Zug.

Sarah Engels zeigte eine aufwendige Choreographie mit sehr viel Pyrotechnik.

© Jens Büttner/dpa

Sarah Engels zeigte eine aufwendige Choreographie mit sehr viel Pyrotechnik.

Von red/dpa

Früher Startplatz, große Bühne: Sarah Engels hat beim Finale des Eurovision Song Contest in Wien ihren feurigen Tanz-Song „Fire“ präsentiert. Die 33-Jährige trat als zweite Kandidatin des Abends auf – eine Startposition, die unter ESC-Fans seit Jahrzehnten als schlechtes Omen gilt.

Engels konterte den vermeintlichen Fluch mit maximaler Energie: Ein reduziertes Intro gab dem Song zunächst emotionale Tiefe, danach folgte eine aufwendige Choreographie mit sehr viel Pyrotechnik. „Was haben wir alles abgebrannt“, sagte ESC-Kommentator Thorsten Schorn. „Jetzt geht der Spritpreis wieder hoch.“

Engels trug ein sogenanntes Trickkleid – eine zunächst weiße Robe wurde von ihren Tänzerinnen zerrissen, darunter kam dann das eigentliche Outfit zum Vorschein. Der Höhepunkt des Auftritts: Ein perfekt getimter Fall rücklings in die Arme ihrer Tänzerinnen. Das Publikum in der Wiener Stadthalle reagierte mit lautem Applaus.

Die Kölnerin, die 2011 durch die RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekannt wurde, verbindet mit dem Lied auch eine Botschaft: Es soll Frauen stärken. „Mir liegt die Botschaft von „Fire“ extrem am Herzen, weil ich ja selbst Mama bin und sehe, wie wichtig Vorbilder sind“, hatte sie gesagt.

Politische Spannungen überschatten ESC

Überschattet wurde der ESC erneut von politischen Spannungen rund um die Teilnahme Israels. Spanien, die Niederlande, Irland, Slowenien und Island boykottieren das Großereignis aus Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen.

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Erstellt:
16. Mai 2026, 22:06 Uhr

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