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April bislang extrem trocken

dpa Offenbach. Im gesamten vergangenen Jahrzehnt war der April immer zu trocken. Das ist - bisher - auch in diesem Jahr nicht anders. Im Süden und im Osten kündigen sich bereits Probleme an.

Ein Rasensprenger sorgt für die Bewässerung einer Rasenfläche in Berlin; denn Regen fällt zurzeit - nicht nur in der Hauptstadt - kaum. Foto: Annette Riedl/dpa

Ein Rasensprenger sorgt für die Bewässerung einer Rasenfläche in Berlin; denn Regen fällt zurzeit - nicht nur in der Hauptstadt - kaum. Foto: Annette Riedl/dpa

In der ersten Aprilhälfte sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich zu wenig Niederschläge gefallen.

„Bisher kamen nur 1,5 Liter pro Quadratmeter zusammen“, sagte ein DWD-Sprecher am Donnerstag. Das seien „nur drei Prozent des Üblichen“. Im langjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 hingegen fielen im April 58,2 Liter Niederschlag in Form von Regen oder Schnee pro Quadratmeter.

Noch sei es allerdings deutlich zu früh, über die Möglichkeit einer Dürre zu sprechen. Nach dem regenreichen Februar sei es gut um die Bodenfeuchte bestellt gewesen. Allerdings war schon der März in Deutschland durchschnittlich um zehn Prozent unter seinem Regen-Sollwert geblieben. Der April war bereits im ganzen vergangenen Jahrzehnt stets zu trocken gewesen.

Aktuell zeigt bereits der sogenannte Graslandfeuerindex an vielen Orten im Süden und Osten Deutschlands Stufe vier von fünf Gefahrenstufen an. Er steht für die witterungsbedingte Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

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Erstellt:
16. April 2020, 15:16 Uhr

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