Baerbock traut sich Amt der Bundeskanzlerin zu

dpa Berlin. Noch ist unklar, wer Spitzenkandidatin oder -kandidat der Grünen bei der Bundestagswahl wird. Nach Robert Habeck erklärt nun auch Annalena Baerbock, dass sie Kanzlerin könne.

Begegnung im Bundestag: Bundeskanzlerin Angela Merkel (l, CDU) und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, während einer Sitzung zu Jahresbeginn. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Begegnung im Bundestag: Bundeskanzlerin Angela Merkel (l, CDU) und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, während einer Sitzung zu Jahresbeginn. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Grünen-Chefin Annalena Baerbock traut sich nach eigenen Worten das Kanzleramt zu. Mit Blick auf die Bundestagswahl im Herbst kommenden Jahres sagte sie der „Bild am Sonntag“: „Ja, ich traue auch mir das Kanzleramt zu“.

Sie ergänzte, dass sie es auch ihrem Co-Chef Robert Habeck zutraue. Man werde „gemeinsam entscheiden, was das Beste für das Land und unsere Partei ist“. Die Grünen wollen ihre Spitzenkandidatur erst nächstes Jahr klären. Habeck hatte zuletzt ebenfalls erklärt, dass er sich das Kanzleramt zutrauen würde. Die SPD hatte im Sommer mit Olaf Scholz als erste Bundestagspartei bereits einen Kanzlerkandidaten ins Rennen geschickt.

Baerbock sagte der „BamS“: „Für alle, die gerade im Gespräch sind, gilt: Niemand ist als Kanzler vom Himmel gefallen. Alle müssten im Amt dazulernen. Ich selbst hatte bislang zum Beispiel noch kein Regierungsamt.“ Sie bringe aber etwa „internationale Erfahrungen und europäische Verankerung“ mit. „Drei Jahre als Parteichefin, Abgeordnete und Mutter kleiner Kinder stählen ziemlich“, so Baerbock.

© dpa-infocom, dpa:201220-99-760239/4

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Erstellt:
20. Dezember 2020, 11:34 Uhr

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