Curevac hofft auf Impfstoff-Freigabe in diesem Sommer

dpa/lsw Augsburg/Tübingen. Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hofft durch die Kooperation mit dem Pharmakonzern Bayer, seinen Corona-Impfstoff noch in diesem Sommer einsetzen zu können. „Wir hoffen, dass unser Impfstoff Mitte des laufenden Jahres oder im dritten Quartal zugelassen wird und eingesetzt werden kann“, sagte der Curevac-Sprecher Thorsten Schüller der „Augsburger Allgemeinen“ (Freitag). Noch sei offen, ob Bayer neben der Hilfe zur marktreifen Entwicklung auch die Herstellung des Impfstoffs mit übernimmt, hieß es. Eine Produktion des Impfstoffs ist nicht Teil des aktuellen Kooperationsvertrags. Bayer habe jedoch zugesagt, zu prüfen, ob es möglich wäre, das Vakzin in seinen Produktionsanlagen herzustellen, so der Sprecher.

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration

Curevac hatte am Donnerstag den Abschluss eines Kooperations- und Servicevertrags mit dem Pharmakonzern Bayer bekanntgegeben. Curevac sitzt schon seit längerem an der Entwicklung eines Impfstoffes, dessen Marktzulassung aber noch nicht absehbar ist. Bayer soll nun bei aufwendigen Arbeiten für die Zulassung und für die dafür nötige Studie mithelfen und zudem die Lieferketten im Blick haben.

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Erstellt:
7. Januar 2021, 14:24 Uhr

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