Durchschnittlich 16 Krankheitstage im Rems-Murr-Kreis

Auswertungen der DAK-Versicherten im Rems-Murr-Kreis zeigen einen Krankenstand auf stabilem Niveau.

Symbolfoto: Alexander Becher

© Alexander Becher

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Rems-Murr. Der Krankenstand im Rems-Murr-Kreis ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Das teilt die Krankenkasse DAK-Gesundheit mit. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 16 Kalendertagen krankgeschrieben. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von Atemwegserkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang zwei und psychische Erkrankungen auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen.

„Der Krankenstand hat sich mit 4,5 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Elisabeth Herb, Leiterin des Servicezentrums der DAK-Gesundheit in Waiblingen. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 4,5 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 45 von 1000 Beschäftigten krankgeschrieben waren.

Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 Atemwegserkrankungen mit 354 Tagen je 100 Erwerbstätige (Vorjahr: 374 Tage). Auf Platz zwei kamen Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 288 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 244 Tage). Es folgten psychische Erkrankungen. Sie verursachten 274 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 293 Fehltage)

Die Fehlzeiten im Rems-Murr-Kreis bewegen sich unter dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: Im Landesdurchschnitt hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf in Baden-Württemberg rund 17 krankheitsbedingte Fehltage. Im Rems-Murr-Kreis waren es durchschnittlich rund 16 Tage.

Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Elisabeth Herb. pm

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Erstellt:
18. Februar 2026, 16:00 Uhr

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