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Zehn Tote nach Einsturz von Quarantäne-Hotel in China

dpa Peking. Die Unterkunft war für Menschen gedacht, die wegen der Lungenkrankheit Covid-19 unter Quarantäne gestellt werden müssen. Dann stürzte sie ein. Noch immer werden Gäste unter den Trümmern vermisst.

Rettungskräfte arbeiten an der Unfallstelle des eingestürzten Hotels. Foto: Lin Shanchuan/XinHua/dpa

Rettungskräfte arbeiten an der Unfallstelle des eingestürzten Hotels. Foto: Lin Shanchuan/XinHua/dpa

Beim Einsturz eines als Quarantäne-Unterkunft genutzten Hotels in der chinesischen Küstenstadt Quanzhou sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. 23 Menschen wurden noch vermisst, berichtete der chinesische Staatssender CCTV.

Nach dem Einsturz am Samstag wurden demnach 38 Menschen aus den Trümmern gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Die Rettungsarbeiten mit Hunderten Einsatzkräften dauern an. Laut staatlichen Medien ergab eine erste Untersuchung, dass Renovierungsarbeiten in dem Gebäude der Auslöser für das Unglück gewesen sein könnten. Die Polizei nahm den Besitzer des Gebäudes in Gewahrsam. 

Das 2018 eröffnete Hotel mit rund 80 Zimmern sei genutzt worden, um Menschen, die aus anderen Provinzen gekommen seien, wegen des neuartigen Coronavirus unter Quarantäne zu stellen und zu beobachten, berichtete Xinhua unter Berufung auf Behördenkreise. Quanzhou hat rund acht Millionen Einwohner und liegt in der südostchinesischen Provinz Fujian an der Taiwan-Straße.

In China waren bis Sonntag weitere 27 Menschen der Lungenkrankheit
Covid-19 zum Opfer gefallen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission
am mitteilte, wurden sämtliche der neuen Opfer in der
besonders betroffenen Provinz Hubei registriert, wo das Virus
ursprünglich in der Millionenmetropole Wuhan ausgebrochen war.
Deutlich zurück ging die Zahl neuer Infektionen.

Laut der offiziellen Angaben kamen seit dem Vortag nur noch landesweit 44 Fälle hinzu - der geringste Wert seit Wochen. Seit Ausbruch des Coronavirus wurden in China über 80.000 Infektionen registriert, von denen bislang rund 57.000 geheilt wurden. 

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Erstellt:
8. März 2020, 03:29 Uhr

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